Aachen: Lousberglauf: Die Aachener wollen Revanche

Aachen: Lousberglauf: Die Aachener wollen Revanche

In sechs Wochen geht eines der beliebtesten Sportereignisse in Aachen, der Lousberglauf, in die 23. Runde. Am 20. Juni werden wieder rund 2000 Profi- und Hobbyläufer auf der 5555 Meter langen Strecke über den Lousberg ihre Sportlichkeit und Kondition unter Beweis stellen. Pünktlich zur ersten Anmeldephase wurden nun die Streckenschilder aufgestellt.

„Dies ist ein Signal, dass man jetzt mit der Vorbereitung beginnen und nicht unvorbereitet an den Start gehen sollte”, erläuterte Peter Lynen vom Hochschulsportzentrum (HSZ), das den Lauf gemeinsam mit den Studentenwohntürmen an der Rütscherstraße organisiert. „Außerdem beginnen jetzt auch unsere beiden Vorbereitungskurse, die von Mitgliedern des NRW-Uni-Lauf-Cup-Teams aus Aachen betreut werden”, fügte der Organisationsleiter des HSZ hinzu.

Für die beiden Kurse auf Anfängerniveau oder für Lauferfahrene sind schon zahlreiche Anmeldungen eingegangen. Aber noch beeindruckender ist die Tatsache, dass die ersten 800 Plätze der ersten Anmeldephase innerhalb von nur vier Minuten vergeben waren. „Es ist ein wahrer Run auf die Plätze”, berichtete Lynen. Dies zeige, wie beliebt das Sportereignis, das von einem großen Rahmenprogramm umrandet wird, in Aachen ist.

„Natürlich freuen wir uns auch über zahlreiche Zuschauer, die unsere Sportler dann anfeuern werden”, betonte Lynen. Denn obwohl der Lousberglauf in diesem Jahr nicht das große Finale des NRW-Uni-Lauf-Cups ist, wird er für das Team der Aachener Hochschulen doch eine wichtige Etappe sein. „Nachdem das Team aus Köln uns letztes Jahr das erste Mal geschlagen hat, wollen wir dieses Jahr natürlich wieder gewinnen”, erklärte Grit Schwarz, Organisationsleiterin des Hochschulsportzentrums.

150 ehrenamtliche Helfer

Dank der Sponsoren, der Stawag und Takeda Pharma, könne die Startgebühr von sechs Euro für Studierende so niedrig gehalten werden, erklärte Lynen. Doch nicht nur ohne Sponsoren sei ein solcher Lauf nicht möglich, betonte Peter Lynen weiter, auch die Unterstützung von rund 150 engagierten, ehrenamtlichen Helfern aus den Studententürmen sei ganz, ganz wichtig - seit Jahren koordiniert von Steffen Huppertz, „der vor, während und nach der Veranstaltung viel Zeit in die Planung investiert”, fügte Lynen hinzu.