Aachen: Lange Schlangen vor der Aseag-Geschäftsstelle

Aachen : Lange Schlangen vor der Aseag-Geschäftsstelle

„Mehr Raum für guten Service“ steht in großen Lettern auf der Schaufensterscheibe der Aseag-Geschäftsstelle an der Peterstraße in der Innenstadt. Jeweils zum Anfang oder Ende eines Monats befindet sich dieser Mehrraum aber im Freien — vor der Aseag-Geschäftsstelle.

Nach Angaben der Aseag nutzen besonders viele Kunden die ersten und letzten Tage eines Monats, um ihr Ticket zu besorgen — und für so viele Kunden bietet das Center nicht genügend Platz.

„Es handelt sich jeden Monat um etwa 2500 Mobil-Ticket-Käufer sowie rund 2000 Käufer von persönlichen und übertragbaren Monatskarten“, erklärt Paul Heesel, Sprecher der Aseag, auf Anfrage der „Nachrichten“. Zusätzlich kämen zurzeit auch Studierende, die aufgrund von Postrückläufen an der Peterstraße ihr eTicket abholen wollen. „Die Semestertickets der RWTH-Studierenden sind auf eTicket umgestellt worden, die per Post zugeschickt worden sind. Es konnten aber nicht alle Tickets zugestellt werden“, erläutert Paul Heesel.

Zudem gebe es, erklärt Heesel, derzeit erhöhte Nachfragen nach „School&Fun“-Tickets, mit denen die Schüler zur Schule fahren können. Die Aseag habe zwar alle vorliegenden Anträge bearbeitet und versendet. „Es erreichen uns aber immer noch neue Anträge über die Stadt Aachen, die wegen Bezuschussung zunächst von der Stadt Aachen geprüft werden müssen.“

Die Aseag bemühe sich zwar, den Kundenansturm an den wenigen Tagen einzudämmen, beziehungsweise auf den Rest des Monats zu verteilen. „Mobil-Tickets und Monatskarten können auch in unseren Vorverkaufsstellen gekauft werden“, sagt Paul Heesel. Das sind zum Beispiel Kioske über das ganze Stadtgebiet verteilt. „Ebenso könnten die Kunden die Tickets im Laufe des Monats kaufen.“

Doch für diejenigen, die vielleicht erst zu Beginn des Monats das nötige Geld für die Buskarte beisammen haben, ist das keine Option.