Landesbetrieb investiert am Grenzübergang Aachen-Lichtenbusch

Bauarbeiten an der Autobahn : Brummiparkplatz statt Zollgebäude

Die alten Zollgebäude am Grenzübergang Lichtenbusch an der Autobahn 44 waren schon länger nicht mehr in Benutzung. Nun sind die Bauten abgerissen worden. Hier sollen neue Parkplätze für LKW entstehen.

„Im Zusammenhang mit der Umgestaltung der Rastanlagen Lichtenbusch-Nord und Lichtenbusch-Süd wurden die Gebäude der ehemaligen Zollanlage von der Straßenbauverwaltung von der Bundesanstalt für Immobilien (Bima) übernommen und der Abbruch veranlasst.“ Das teilt der Landesbetrieb Straßen.NRW mit. Dort, wo früher Zollbeamte ihren Dienst taten, sollen künftig Lastwagenfahrer ihre Pausen verbringen.

Bevor aber der LKW-Rastplatz gebaut werden kann, sind die Bauarbeiter noch im Untergrund zugange. In Abstimmung mit der Unteren Wasserschutzbehörde muss noch eine alte Entwässerungsanlage auf den neuesten Stand gebracht werden. Der Bauauftrag zur Umgestaltung der Nordseite wird in Kürze erteilt, heißt es bei Straßen.NRW. Für die bauliche Umgestaltung der Flächen auf der Südseite wird zur Zeit ein Standortkonzept erstellt.

Für die Nordseite konnten bereits in den letzten Jahren der Bau einer Lärmschutzwand (in Richtung Autobahn hin) und einer Sichtschutzwand (rückwärtig zum Hebscheider Hof hin) erfolgen.

Straßen.NRW geht davon aus, dass die Umgestaltung der Nordseite insgesamt rund 2,5 Millionen Euro kostet, die Umgestaltung der Südseite wird auf 3,7 Millionen Euro geschätzt.

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