Aachen: Lage in den Flüchtlingsunterkünften weiter entspannt

Aachen : Lage in den Flüchtlingsunterkünften weiter entspannt

Die Unterbringung von Flüchtlingen verläuft in Aachen nach Mitteilung der Stadt weiterhin entspannt. Aktuell sind den offiziellen Angaben zufolge 1958 Flüchtlinge in Aachen untergebracht.

Hiervon sind 749 Menschen in städtischen Übergangsheimen und 1209 Menschen in Einzelwohnungen verteilt im Stadtgebiet untergebracht.

Dass weiterhin geflüchtete Menschen nach Deutschland kommen und damit auch in Aachen untergebracht werden müssen, ist wahrscheinlich. Weil die Aufnahmequote in Aachen allerdings nach wie vor übererfüllt wird, rechnet die Stadtverwaltung nicht vor Juli 2018 mit einer weiteren Zuweisung von Flüchtlingen.

Zurzeit geht die Stadt von durchschnittlich 55 zugewiesenen Menschen pro Monat aus. Entsprechende Plätze zur Unterbringung der geflüchteten Menschen stehen laut Presseamt bis Ende 2018 in ausreichender Anzahl zur Verfügung.

Da die Zahl der untergebrachten Flüchtlinge aktuell weiter sinkt, werden auslaufende Mietverträge für rund 60 Wohnungen, in denen momentan etwa 180 Menschen leben, zum 31. Januar 2018 nicht verlängert.

Umzüge geplant

Grundsätzlich sollen Umzüge in andere Wohnungen erfolgen. Es handelt sich dabei sowohl um Wohneinheiten, die im Rahmen der „Richtlinie Flüchtlinge“ geschaffen wurden, als auch um andere Wohnungen, die zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung stehen.

Voraussichtlich wird eine entsprechende Anzahl freier Wohnungen jedoch nicht nahtlos zur Verfügung stehen, so dass für einen Teil der bisherigen Bewohner eine „interimsweise Aufnahme in eine bestehende Gemeinschaftseinrichtung“ nicht ausgeschlossen werden könne. Die betroffenen Flüchtlinge sollen laut Presseamt in dieser Zeit intensiv vom städtischen Sozialdienst begleitet werden.

Gleichzeitig setzt die Stadtverwaltung den politischen Auftrag, dauerhaft 1000 Plätze für die Unterbringung von Flüchtlingen vorzuhalten, weiterhin um. Berücksichtigt werden hierbei vor allen Dingen der Wohnraum im städtischen Bestand mit unbefristeter Nutzungsdauer sowie die nach der „Richtlinie Flüchtlinge“ geförderten und in der Regel langfristig zur Unterbringung von Flüchtlingen angemieteten Objekte.

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