Aachen: Kunstschule Bleiberger Fabrik: Immer mehr Kinder wollten mitmachen

Aachen : Kunstschule Bleiberger Fabrik: Immer mehr Kinder wollten mitmachen

Die Entstehung eigener Ideen von Spaß und Freiheit — mit diesem Thema beschäftigt sich das Musical „Die Fabrik“ der Kunstschule Bleiberger Fabrik. Das Stück wird am Samstag, 8. August, um 11 Uhr im Pius-Gymnasium, Eupener Straße 158, aufgeführt.

„Die Fabrik“ ist das fünfte Musical, das die Bleiberger Fabrik in 50 Jahren zeigt. „Bei diesem Musical-Theater handelt es sich um das bisher größte und spektakulärste Stück“, freut sich Sibylle Keupen, Leiterin der Bleiberger Fabrik. Bisher sind mit 32 jugendlichen Darstellern und 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern bereits über 50 Menschen an dem Projekt beteiligt. Die jungen Darsteller sind zwischen 13 und 17 Jahre alt. „Es sind immer mehr Werkwochenkinder dazu gekommen, die bei dem Projekt mitmachen wollen. Es hat sich ein richtiger Musical-Hype entwickelt“, erzählt Janos Puschmann, Regisseur und Organisator.

Die Proben für das Musical laufen bereits seit den Osterferien 2014. Dabei haben die Teilnehmer große Freiheiten, ihre Wünsche und Ideen werden so gut es geht umgesetzt. „Es ist cool, die Mitarbeit und das große Engagement der Kleinen mitzubekommen“, freut sich Puschmann. Die 14-jährige Alisa freut sich schon auf die Aufführung. „Ich habe von dem Musical gehört und wollte sofort mitmachen“, sagt sie. Bei dem Bühnenbild handelt es sich um eine Spende des Genzlandtheaters.

„Das Theaterstück wird von der Musik, dem Theater und dem Tanz bestimmt. Die musikalische Entwicklung, die sich in diesem Stück zeigt, ist etwas Besonderes“, sagt Keupen. „Ich wollte die Stimmung des Stücks einfangen und dann Musik daraus machen. So wollte ich die Kinder an die Musik heranführen“, erzählt der musikalische Leiter des Projekts, Bernhard Gerards. „Die Kinder haben eine Hemmschwelle, wenn es darum geht, offen zu sein und zu singen oder zu tanzen. Das Musical hilft, diese Hemmschwelle zu überbrücken.“

Die Idee zu dem Stück sei aus den Werkwochen heraus entstanden. „Irgendwann war die Zeit reif, und unsere Aufgabe war es, den Funken dieser Idee zu sehen und die Rahmenbedingungen zu schaffen“, sagt Keupen.

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