Aachen: „Kultur ist, wie wir leben“: Kunst und pädagogische Vorstellungen

Aachen : „Kultur ist, wie wir leben“: Kunst und pädagogische Vorstellungen

Aus drei Teilen bestand das aus Pappmaché gebastelte Seepferd, das die Besucher der Ausstellung „Suche nach dem Schatz einer gelingenden Kindheit“ im Familienzentrum Albert-Maas-Straße empfing. Ein jeder Teil stand hierbei für eine der drei Einrichtungen, die seit März im Rahmen des Projekts „Kultur ist, wie wir leben“ gemeinsame Kurse, Projektwochen und Angebote zum Bewegen, Tanzen oder Musizieren veranstalten.

Das Projekt, das unter der Schirmherrschaft von Kulturdezernentin Susanne Schwier läuft, findet mit der Ausstellung einen imposanten Abschluss. „Die Ausstellung soll zeigen, wo wir hinwollen — weg vom reinen Konzept, hin zur gelebten Kultur“, erklärte Claudia Kuckelkorn von der städtischen Kita Albert-Maas-Straße.

Neben Kita und Familienzentrum arbeiteten die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Schönforst sowie die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (EFG) zur Verbreitung dieser Idee bei „Kultur ist, wie wir leben“ zusammen.

Unterstützt wurde das Projekt hierbei von der AN/AZ-Aktion „Menschen helfen Menschen“. Diese diente dem seit März laufenden Projekt mit finanzieller Hilfe, die durch die Spenden von Ihnen, liebe Leser, möglich gemacht wurde. „Es geht vor allem darum, dass nicht nur die Kita, oder nur die Schule, oder nur die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ein solches Projekt anstößt, sondern alle Einrichtungen institutionenübergreifend und gemeinsam aktiv werden“, war Sabine Fischer, Abteilungsleiterin Kitas und Tagespflege der Stadt Aachen, stolz auf das kooperative Vorgehen.

Die Ausstellung von Kunst, Kultur und pädagogischen Vorstellungen ist noch bis zum 7. Juli geöffnet. Unter den Besuchern der Ausstellungseröffnung war der von Kuckelkorn angesprochene kooperative Umgang erkennbar. Der kommissarische Schulleiter der GGS Andreas Siedlaczek tummelte sich genauso unter den interessierten Gästen wie Andreas Reichert, Pastor der EFG. „Drei Punkte sind uns im Umgang mit den Kindern besonders wichtig: das Miteinander, eine lebendige Lernkultur und viel Kommunikation“ hielt Kuckelkorn die Ziele innerhalb des Familienzentrums fest.

Das Miteinander und die Kommunikation zwischen den verschiedenen Einrichtungen wurden im Eingangsbereich durch das Seepferd symbolisiert. Für die selben Werte bei den Kindern stand im Keller ein Raum mit Holzblöcken, einem Zelt so wie einem vermeintlichen Lagerfeuer aus Tüchern. Kuckelkorn erklärte die Idee dahinter in zwei Sätzen: „Kinder lieben Camping-Ausflüge und lernen andere Kinder hierbei schneller kennen.“

Um Anmeldung zu täglich um 10 und 14 Uhr stattfindenden Führungen wird unter Telefon 0241/58132 oder per Mail an claudia.kuckelkorn@mail.aachen.de.

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