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Aachener Krippenweg: Krippen sollen Trost und Hoffnung spenden

Aachener Krippenweg : Krippen sollen Trost und Hoffnung spenden

Im Jahr der Corona-Pandemie ist kaum etwas wie zuvor. Entsprechend unterscheidet sich der Aachener Krippenweg 2020 von den vorangegangenen, aber er findet statt und lädt noch bis zum 6. Januar wieder dazu ein, unter dem Motto „Folget dem Stern!“ Krippendarstellungen aus aller Welt zu erleben.

Erneut sind mehr als 40 städtische und kirchliche Institutionen, Gotteshäuser und viele Geschäfte mit Weihnachtskrippen aus unterschiedlichen Kulturräumen, Materialien und Epochen dabei.

„Als dezentrales Konzept mit vielen Stationen unter freiem Himmel kann der Krippenweg problemlos unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln besucht werden“, unterstreicht Caroline Maria Weber, Veranstalterin des Krippenweges. „Gerade in Krisenzeiten wollen wir den Menschen die Weihnachtsbotschaft nahebringen, wie Krippenfreunde es seit Jahrhunderten tun. Dass Gott vor zwei Jahrtausenden in Bethlehem Mensch wurde, schenkt uns gerade jetzt Trost und Hoffnung!“

Auch wenn diesmal aufgrund der Kontaktbeschränkungen keine Führungen möglich sind, gebe es dennoch viel zu entdecken, verspreche die Veranstalter. Die Krippe im Aachener Dom hat (ab dem 24. Dezember) einen neuen Standort in der Nikolauskapelle. Die neue Station in der Kapelle Mariä Schutz (Garten der Benediktinerabtei Kornelimünster) zeigt eine stimmungsvolle familiäre Krippe.

Musikalisch untermalt

Die Sozialprojekte Aachen-Nord AHA100 sind mit ihrer großen Krippe im Schaufenster erstmalig dabei. Das gilt auch für die Staudengärtnerei Green Globe, die mit einer großen, beleuchteten und musikalisch untermalten Landschaftskrippe teilnimmt. Als Premiere auf dem Krippenweg zeigt im Niederländischen Simpelveld das Museum „De Schat van Simpelveld“ die Ausstellung „Grenzenlos ausgestal(l)tet“. Zu sehen gibt es kostbare Wachskrippen der Schwestern vom Armen Kinde Jesus sowie Krippen und Weihnachtsbräuche aus den Ländern, in denen der Orden wirkt. Auch die St.-Paulus-Kirche im niederländischen Vaals sowie die Pfarrei St. Rochus im belgischen Hauset sind wieder Teil des Aachener Krippenweges. Die Elisengalerie zeigt eine stimmungsvolle Heimatkrippe.

Zwei weitere Ausstellungen gibt es in Aachen: Das Internationale Zeitungsmuseum zeigt in zwei Vitrinen eine kleine, aber feine Auswahl an Krippenreliefs aus aller Herren Länder. Unter dem Motto „Die Krippe verbindet“ präsentiert Weltweit am Dom noch bis zum 10. Januar mehr als 140 Krippen aus der „Einen Welt“. Die Krippen können von Interessenten zugunsten der weltweiten Projekte der Träger erworben werden. Wieder Teil des Krippenweges ist Missio mit einer afrikanischen Krippe.

Wer sich in diesem Jahr nicht persönlich auf den Weg machen kann, hat die Möglichkeit, digital auf der Homepage www.aachener-krippenweg.de einiges über Weihnachtstraditionen, Krippen und Bräuche aus Aachen, dem Rheinland und der ganzen Welt zu erfahren. Zudem liegt ein kostenfreier Krippenstadtplan an vielen Stationen des Krippenwegs aus.

Weitere Informationen im Internet.

(red)