Aachen: Krippen aus aller Welt: Ausstellung bei Missio am Dom eröffnet

Aachen : Krippen aus aller Welt: Ausstellung bei Missio am Dom eröffnet

125 Krippen aus der ganzen Welt auf kleinem Raum: Das gibt es bei der 19. Krippenausstellung bei Missio am Dom, Domhof 1, zu bestaunen. Das Motto lautet in diesem Jahr: „Der Stern der Krippe — ein Friedenslicht.“

Bürgermeisterin Hilde Scheidt ist beim Anblick der unzähligen Figuren, die verschiedenen Interpretationen der Weihnachtsgeschichte widerspiegeln, begeistert. Die Vielfalt der Formen, Farben und Materialien sei unerschöpflich, für jeden Geschmack sei etwas dabei, sagte sie bei der Eröffnung. Im Fokus steht dieses Jahr die Krippe aus den Philippinen, da im Katastrophengebiet dort eine besondere Not herrscht.

„Wir wollen mit dieser Ausstellung Solidarität erreichen“, sagte Präkalat Klaus Kremer bei der Eröffnung. „Hören wir den Schrei derer, die weinen, leiden und sterben aufgrund der Gewalt, des Terrorismus oder des Krieges“, greift er die Worte Papst Franziskus’ auf. Die Krippenausstellung rücke die Menschen ins Licht, die am Rand der Gesellschaft stünden und bringe die verschiedenen Lebenssituationen der Menschen ins Bild, so Krämer. Manfred Körber, Missio-Diözesandirektor, rückte den Fair Trade Gedanken der Ausstellung in den Fokus, schließlich sind alle Krippen auch zu erwerben.

Der Erlös kommt den sozialen Projekten des internationalen Hilfswerks Missio in Afrika, Asien und Ozeanien zu Gute. Weihnachtsdekorationen unter anderem aus den Philippinen, Nepa, Indien, Südafrika oder Peru sind ebenfalls im Rahmen der Ausstellung erhältlich. „Diese Ausstellung ist eine gute Tradition, die auch in der Weihnachtszeit zu Nachdenken anregt, was in der Welt passiert und zu helfen“, sagte Bürgermeisterin Scheidt.

So nutzte sie den Moment, um zu erinnern, dass Deutschland in der Lage sei weit aus mehr als 5000 syrische Flüchtlinge aufzunehmen: „Aachen hat in diesem Zusammenhang gezeigt, dass wir einiges können.“

(lee)