Aachen: Klinikumserweiterung: Die ersten 20 von 142 Bäumen werden gefällt

Aachen : Klinikumserweiterung: Die ersten 20 von 142 Bäumen werden gefällt

Für die geplanten Erweiterungsbauten der Uniklinik der RWTH Aachen beginnen in der kommenden Woche weitere Vorarbeiten. Dafür werden nach Mitteilung des Klinikums ab Donnerstag, 2. November, die letzten beiden Reihen des Parkplatzes P2 gesperrt.

Denn entlang des Steinbergwegs und auf dem Parkplatz müssen zunächst bis zu 20 Bäume gefällt werden, um Platz für die künftige sogenannte Medientrasse zu machen. Dabei handelt es sich um einen Kanal mit Versorgungsleitungen für die technische Anbindung der Außengebäude der Uniklinik.

Wie das Klinikum weiter mitteilt, sind für die bevorstehenden Baumaßnahmen 142 satzungsgeschützte Bäume nicht zu erhalten. Die Stadt Aachen hat der Uniklinik bereits eine Fällgenehmigung erteilt. Laut Baumschutzsatzung der Stadt müssen dafür 185 Ersatzbäume gepflanzt werden.

„Derzeit ist beabsichtigt, von den 185 Ersatzbäumen 140 Bäume im gleichen Bereich wie jetzt beziehungsweise im nahen Umfeld zu pflanzen“, erklärt der zuständige Projektleiter des Klinikums, Carsten Seidel. Für das Defizit von 45 Bäumen seien in Abstimmung mit der Stadt Aachen Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen, fügt er hinzu.

Am Uniklinik-Standort Aachen wird das Land bis 2020 rund 418 Millionen Euro für zwölf Bau- und Sanierungsprojekte investieren. Die Maßnahmen gehören zum neuen Medizinischen Modernisierungsprogramm (offizielle Abkürzung: MedMoP) des Landes. Dabei erhält das Klinikum unter anderem einen komplett neuen Eingangsbereich und neue Operationssäle unterhalb des heutigen Hauptparkplatzes.