Aachen: Kinderschutzbund freut sich über „Pfandtastisch“

Aachen: Kinderschutzbund freut sich über „Pfandtastisch“

Mitten in der Natur, ohne störenden Straßenverkehr und mit vielen Spielutensilien können Mädchen und Jungen auf dem Abenteuerspielplatz „Zum Kirschbäumchen“ einfach Kind sein. „Hier kann man Hütten bauen, toben oder einfach mal die Seele baumeln lassen“, sagt Andrea Weyer, Geschäftsführerin des Aachener Kinderschutzbundes, über die kleine Oase.

Der richtige Ort also für ein großes Familienfest zum diesjährigen Weltkindertag. „Gesundheit = Chance“ lautete diesmal das Motto. „Die Förderung des gesunden Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen gehört zu den Grundsäulen unserer Arbeit“, betont Weyer. Die Gesundheit von Kindern habe neben der materiellen, der sozialen und der kulturellen Lage wesentlichen Einfluss auf ihre Entwicklung. „Wir wollen aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger arbeiten, sondern den Eltern sinnvolle Unterstützung bieten, zum Beispiel mit dem Angebot der frühen Hilfen im Säuglingsalter“, sagt Weyer. Zudem sei ein Kochbuch für Babybrei in Arbeit, ein augenzwinkernder Leitfaden für junge Eltern.

Große finanzielle Unterstützung erfährt der Kinderschutzbund seit einem Jahr durch die Aktion „Pfandtastisch helfen“ in Aachen. Drei eingesessene Aachener Supermärkte — Der Hit-Markt Sütterlin in Gut Kullen, der Edeka-Markt Hatlé in der Schillerstraße sowie der Rewe-Markt Stenten am Krugenofen — beteiligen sich an der Aktion. Die Kunden können ihre Pfandbons für Kinderschutz-Projekte spenden.

Nicht nur der Abenteuerspielplatz, auch das Projekt Akisia — Hilfen für Kinder von Eltern mit psychischen Erkrankungen oder Problemen und das Angebot der frühen Hilfen im Säuglingsalter können durch „Pfandtastisch“ unterstützt werden. Neu dabei ist Josef Stenten: „Ich freue mich, dass die Resonanz an unseren Pfand-Rückgabestationen in den ersten Tagen schon so positiv ist. Das ist eine tolle Möglichkeit, eine breite Öffentlichkeit über die Arbeit des Kinderschutzbundes zu informieren.“

(krü)
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