Aachen: Kindern Geld für sexuelle Handlungen angeboten: Polizei sucht Zeugen

Aachen : Kindern Geld für sexuelle Handlungen angeboten: Polizei sucht Zeugen

In Aachen-Brand hat es am Dienstagnachmittag einen Vorfall gegeben, bei dem ein Mann Kinder angesprochen und ihnen Geld als Gegenleistung für sexuelle Handlungen angeboten hat. Nachdem die Kinder dies ablehnten, floh der Mann. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Die Situation spielte sich an der Trierer Straße zwischen der Hochstraße und Weiern zwischen 15 und 17 Uhr ab. Wie die Polizei berichtet, sprach der Mann mehrere Kinder an und bot ihnen jeweils einen 50-Euro-Schein. Teilweise sollten sie dafür sexuelle Handlungen an ihm vornehmen.

Die Mädchen lehnten das Geld ab und liefen weg, woraufhin der Mann verschwand. Zuletzt wurde er beobachtet, wie er in einen Transporter stieg und in Richtung Kornelimünster wegfuhr. Die Kinder vertrauten sich Umstehenden oder ihren Eltern sofort an, sodass die Großfahndung schnell eingeleitet werden konnte.

Die Person kann wie folgt beschrieben werden: männlich, europäisches Äußeres, etwa 40 bis 50 Jahre alt und zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß. Er hatte einen dicken Bauch, sprach akzentfreies Deutsch und hatte sonnengebräunte Haut. Er hatte eine Glatze mit wenigen Haarstoppeln, die dunkelbraun mit grauen Ansätzen waren. Er hatte helle Augen und ungepflegte Fingernägel. Zum Tatzeitpunkt trug er ein grünes T-Shirt, eine knielange bis kurze Hose und eine Sonnenbrille mit auffällig rot-pinkfarbenen Gläsern auf dem Kopf.

Hinweise nimmt die Polizei unter 0241/9577-31201 oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241/9577-34210 entgegen.

Die Polizei Aachen möchte Eltern von Schulkinder und Lehrer erneut für das Thema sensibilisieren, sodass diese mit den Kindern über richtiges Verhalten im Notfall sprechen. Handlungshilfen gibt es in einer Broschüre, die an den Schulen im Bereich am Mittwoch verteilt wurden. Im Internet findet man sie auf der Webseite der Aachener Polizei.

Die Polizei möchte weiterhin an Social-Media-Nutzer appelieren: „Bitte verbreiten Sie keine ungesicherten Infos, unterlassen Sie es zu mutmaßen und zu spekulieren. Damit helfen Sie uns nicht und damit sich selbst auch nicht! Dies erschwert nur unsere Arbeit!“

Hinweis: In einer ersten Version der Meldung war die Tatzeit mit Montagnachmittag angegeben. Tatsächlich ereignete sich der Vorfall am Dienstag.

(red)