Aachen: Katholische Kitas bekommen neuen Träger

Aachen: Katholische Kitas bekommen neuen Träger

Auch, wenn ehrenamtliche Arbeit in den Kirchengemeinden wichtig und lobenswert ist, ist die Belastbarkeit der Ehrenamtler irgendwann ausgeschöpft. Um dem entgegenzuwirken und die Gemeinden zu entlasten, wurde vor drei Jahren die Organisation „pro futura“ gegründet.

Sie ist eine Trägergesellschaft, der mittlerweile schon 19 Kindertagesstätten angehören.

Seit dem 1. August zählen dazu auch vier Kitas des Katholischen Kirchengemeindeverbandes Aachen Ost/Eilendorf. Insgesamt 250 Kinder und 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kitas St. Apollonia, St. Severin, St. Barbara und St. Fronleichnam freuen sich nun über ihren neuen Träger. Trotz allem bleiben die Einrichtungen aber Bestandteil der Pfarrgemeinde, wodurch sie ihren kirchlichen Bezug nicht verlieren.

Auch ihre Eigenständigkeit wird ihnen nicht genommen, worauf Geschäftsführer Heinz Zohren großen Wert legt. „Sie haben immer noch einen Fuß in der Türe“, bestätigt er. Entscheidungen werden mit den jeweiligen Leitungen gemeinsam getroffen und auch untereinander findet Austausch statt. Einmal im Monat sucht Zohren das Gespräch mit jeder der 19 Leitungen, aber es gibt auch ein Treffen, bei dem alle Leitungen zusammenkommen, um sich über Probleme, Anregungen und Vorschläge auszutauschen.

Auch Ursula Müller, Leiterin der Tagesstätte St. Severin, ist begeistert über den neuen Träger. „Wir fühlen uns gut aufgehoben und haben in ,pro futura‘ einen verlässlichen Partner gefunden“, lobt sie die Zusammenarbeit. Es habe im Vorfeld schon viele Gespräche gegeben und man habe kompetente Beratung genossen. „Man merkt das Know-How, was die Kindergartenarbeit angeht“, freut sich Müller.

Zum ersten Arbeitstag nach den Sommerferien hat Heinz Zohren die Kita St. Severin persönlich besucht und jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter eine Sonnenblume als Willkommensgeschenk überreicht. „Das bedeutet eine große Wertschätzung auch von meiner Seite, denn die Mitarbeiter sind das Wichtigste, was ,pro futura‘ hat“, erklärt Zohren anerkennend.