Aachen: KG Rübezahl Silesia feiert ein Fest im Zeichen der Jubiläen

Karneval in Aachen : Feststimmung mit ein wenig Nostalgie

„Jetzt muss die Jugend ran“, sagte Edith Kravec, „denn 2 mal 11 das ist genug“, ergänzte sie, als sie sich jetzt im Rahmen der Galasitzung als Präsidentin des KG Rübezahl Silesia von ihrem Verein verabschiedete.

„Wo sind eure Hände, ich will eure Hände sehen“, rief Prinz Tom I. ein ums andere Mal ins Publikum und brachte den Saal mit seiner Prinzengarde zum Kochen. Und zwischendurch punkteten die Tanzmariechen mit dem, was den KG Rübezahl laut Moderator Gerd Simons ganz besonders auszeichnet. „Die Mariechen und der Tanz sind das Schönste, was wir haben“, sagte er. Auch für ihn wird dieser Abend der letzte als Moderator sein, und so kam hier und da ein wenig nostalgische Abschiedsstimmung auf.

Tanja Rubin kam mit ihren jecken Liedern richtig gut an, und brachte nicht nur den Saal in Wallung: „Warum habt ihr es so warm hier?“, fragte sie ins Publikum, bevor sie ihr Jackett zur Seite legte. Und überall auf den Tischen lagen blau eingebundene Festschriften, die an 4 mal 11 jecke Jahre des Vereins erinnern. Und dort heißt es: „Zur Gründerversammlung fanden sich nicht nur Schlesier und andere Vertriebene, sondern auch Aachener – insgesamt 16 Personen – ein.“ Der Name Rübezahl Silesia hat entsprechend hier seine Wurzeln. Silesia (lateinisch) steht für Schlesien und Rübezahl ist der Herr der schlesischen Bergwelt.

Edith Kravec hat den Verein als Präsidentin geprägt. Und es war Vizepräsident Joachim de Hesselle, der sie schließlich gebührend verabschiedete. „Ich gehe mit einem weinenden Auge“, hatte die scheidende Präsidentin schon zuvor gesagt und ließ erkennen, dass ihr der Abschied alles andere als leicht fiel. „Aber jetzt sind die Jungen dran“, sagte sie, „und davon habe ich so einige gesehen, als ich durch die Reihen ging“, fügte sie mit einem Augenzwinkern hinzu.

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