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5. Narrentreff des C.C. Aachener Stadtkadetten

Viele Gastvereine dabei : Stadtkadetten blicken auf 50 jecke Jahre zurück

Der 5. Narrentreff bot für den Vorstand des Carnevals Corps (C.C.) Aachener Stadtkadetten die Gelegenheit, das 50-jährige Bestehen zu feiern und die Historie zu würdigen. Der Verein von Kommandant Andreas Keller zählt heute 60 Mitglieder und veranstaltet neben dem Sommerfest und dem Ordensfest in jeder Session ein Narrentreffen.

100 Besucher erlebten bis kurz vor Mitternacht in der OT Driescher Hof ein rasantes Programm mit vielen befreundeten Vereinen. Die eigenen Kräfte, Tanzmarie Angelina Finken, Jugendmariechen Leonie Kellner und das zweite Mariechen Celina Dinu sowie die Kinder- und Jugendgarde begeisterten das Publikum.

Die Erste Brander KG mit dem Brander Bürgerprinz Simon I., die KG Forster Jonge, die KG Mönsterböscher Jonge, die KG Rübezahl Silesia, die 1. Forster KG Närrische 11, die Ehrengarde Baesweiler, der Ausschuss Kohlscheider Karneval mit seinem Dreigestirn, die KG Scharwache Alsdorf, der Aachener Prinz Martin I. mit seinem Hofstaat und der Prinzengarde, der AKC Turmschwalben und die KG Tanzgruppe Friesenrath gaben sich anschließend die Klinke in die Hand. Kommandant Andreas Keller moderierte schwungvoll.

Geschäftsführer Pätrick Wolff blickte dann auf die 50-jährige Vereinsgeschichte der Stadtkadetten zurück. Im Gründerjahr 1970 hob Martin Reisdorf den Verein als Karbevalsgesellschaft (KG) aus der Taufe. In Anlehnung an die preussische Tradition rheinisch-karnevalistischer Prägung war der Verein zunächst für Kinder und Jugendliche gedacht, die in den ersten Jahren mit ihren schmucken preussischen Kadettenuniformen das Bild des Aachener Karnevals mitgestalteten. Ende der 70er Jahre fanden zunehmend Erwachsene Freude am Vereinsleben und am Outfit der Stadtkadetten.

Auftritte und Veranstaltungen im neuen Kreis gaben dem Verein ein verändertes Bild. Neben den bestehenden Uniformen gab es nun in Anlehnung an das 18. Jahrhundert Kleider für die Damen der Stadtkadetten. 1985 wechselte die Vereinsführung, die Aktivitäten wurden deutlich erweitert und der Vereinsname verändert. Beim Aachener Rosenmontagszug ist man mit eigenem Wagen präsent und Frauen werden regelmäßig in Vorstandsämter gewählt, um sich mit ihrem Ideenreichtum einzubringen.