Aachen: Karlsschützen: Feines Fest zu Ehren des Stadtpatrons

Aachen : Karlsschützen: Feines Fest zu Ehren des Stadtpatrons

Der Ballsaal des Alten Kurhauses bot das festliche Ambiente des diesjährigen Patronats- und Königsballs der Karlsschützengilde. Schützenkaiser, -könige und -prinzen gaben sich die Ehre und wiegten sich mit ihren Partnerinnen zu den Klängen des Blue Ritz Quartetts mit Sängerin Nicole im Takt.

Zur charmanten Melodie des Walzers „Que cera“ hatten die diesjährigen Majestäten der Karlsschützen, König Ralph Claßen mit Gattin Claudia und Scheibenkönig Josef Körlings mit Gattin Rosi sowie Prinz Tobias Schmal mit Partnerin, den Ball eröffnet. Karlsschützenpräsident Robert van Eisern begrüßte besonders Oberbürgermeister Marcel Philipp, den Ehrenkönig und Kaiser der Karlsschützen Alfred Defourni, Stadtkönigin Erika Walczak sowie Stadtprinz Fabian Radermacher mit ihren Partnern.

Nach einem Grußwort des OB nahm der Präsident Ehrungen für 40-jährige Mitgliedschaft vor. Zu den Geehrten gehörte auch Dr. Wolf Bernd Kretschmann, Schwiegersohn des verstorbenen Ehrenpäsidenten Fritz Kuckartz. „Seine Treue zu unserer Gilde hat er damit bewiesen, dass er sich nicht gescheut hat, eigens aus Istanbul anzureisen, um heute diese Ehrung persönlich entgegenzunehmen“ so van Eisern.

Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden auch Hubert Peters und Josef Drue geehrt, ihres Zeichens Königspaar im Jahr 1984. Die Vizepräsidentin des Rheinischen Schützenbundes, Sabine Ley, würdigte zudem Karl-Heinz van Eisern mit dem Ehrenzeichen des Fördervereins des Deutschen Schützenwesens.

Als Überraschungsgast trat Büttenrednerin „Annelies aus Forst“ auf. Ihre Zoten über den Aachener Bischof landeten allerdings im Wortsinn etwas zu weit unter der Gürtellinie. Da legte sie schon besser mit Alfred Defourni eine kesse Sohle aufs Parkett. Beifall und Bewunderungsrufe erntete die Showtanzgruppe „Baccara“, deren sportive Herren und leichtfüßigen Girls von Bewunderungsrufen und Taktklatschen des Publikums begleitet wurden. Es war eine Tanzformation der Harmonie mit Hebefiguren bis an die Kristallleuchter über dem Bühnenbereich hinauf.

Zwei Zugaben forderte das Publikum mit anhaltendem Beifall, erst dann hieß es auch musikalisch: „It’s Time to say goodbye“. Der Zeitpunkt für die Gratulationscour für das Königspaar durch die anwesenden Vertreter der befreundeten Schützenvereine war gekommen.