Aachen: Junge Union: Eigene Kandidaten auf günstigen Positionen

Aachen : Junge Union: Eigene Kandidaten auf günstigen Positionen

Die Aachener Junge Union (JU) kann optimistisch auf die bevorstehende Kommunalwahl blicken.

Für die Wahl zum Stadtrat wie für die zum Städteregionstag ist es der JU gelungen, eigene Kandidaten aussichtsreich zu positionieren. Vorsitzende Sonja Rothe und die Vorstandsmitglieder Michael Janßen, Christian Steins und Sebastian Exner haben gute Chancen, demnächst einem der beiden Gremien anzugehören.

Als besonders erfreulich wird die Platzierung der JU-Kandidaten auf der Liste für die Städteregion angesehen: So steht Sonja Rothe als Nummer 5 auf der gemeinsamen CDU-Liste in Stadt und Kreis; damit ist sie die am besten platzierte Frau, auch Christian Steins und Sebastian Exner stehen auf aussichtsreichen Plätzen.

Zur Kommunalwahl hat die JU ein eigenes „junges Wahlprogramm” vorgelegt. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Verkehrssituation in Aachen, gefordert wird unter anderem: Öffnung des Elisenbrunnens für den Individualverkehr, die wandernde Kurzstrecke, ein besseres Nachtbussystem, flächendeckende Einrichtung der sogenannten „Brötchentaste” an Parkscheinautomaten, Ausbau des Grünen Pfeils.

Keine weitere Gesamtschule

Während eine weitere Gesamtschule von der JU abgelehnt wird, gehört zum Forderungskatalog auf dem Gebiet der Bildung die Beibehaltung kleiner Kindergärten und Schulen in den Außenbezirken und der Ausbau von Ganztagsschulen. In Sachen Umweltpolitik setzt die JU auf Schutz des Stadtwalds („keine Experimente à la Kletterwald”), eine bessere Müllentsorgung im Bereich der Pontstraße und größere Anstrengungen von Privatinvestoren bei der Parkplatzbeschaffung.

Mit Nachdruck spricht sich der CDU-Nachwuchs für eine Ausweitung der Videoüberwachung im Stadtgebiet aus, etwa am Bushof, am Kaiserplatz und am Veltmanplatz.

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