Aachen: Josef, Jupp und Jüppchen: Ab Samstag wieder auf der Bühne

Aachen : Josef, Jupp und Jüppchen: Ab Samstag wieder auf der Bühne

„Wie? Josef, Jupp und Jüppchen treten nicht auf“, fragte sich so mancher Karnevalist bei der Galasitzung der Oecher Penn am vergangenen Wochenende im Eurogress. Für das berühmte Öcher Karnevalstrio war kurzfristig Werner Heck aus dem belgischen Bütgenbach als „et Hühldöppe“ eingesprungen.

Danach begannen die Spekulationen, der Flurfunk glühte. „Josef, Jupp und Jüppchen treten in der gesamten Session nicht mehr auf“, war da zu hören. „Alles Quatsch“, entgegnet Ägid Lennartz, der Jupp des jecken Trios. „Am kommenden Samstag stehen wir wieder auf der Matte. Dann haben wir einen Auftritt bei der Sitzung der Krüzzbrür im Brüsselsaal des Eurogress.“ Er erklärt: „Dem Hubert, der bekanntlich das Jüppchen mimt, ging es nicht so gut. Da haben wir ihn überredet, sich mal im Krankenhaus durchchecken zu lassen. Deshalb sind wir nicht aufgetreten.“

Der 68-jährige Hubert Crott versichert, dass es ihm nun wieder viel besser gehe. „Am Donnerstag werde ich aus dem Luisenhospital entlassen“, blickt der Erzkarnevalist in einem Telefongespräch mit den „Nachrichten“ am Dienstag gelassen in die Zukunft. „Und am Samstag bin ich selbstverständlich wieder dabei“, bestätigt er. Schon am Dienstag fühlte er sich fit. „Ich brauche ja keine Bäume auszureißen“, kommentiert er in seiner trockenen Art. Am Samstag geht es also weiter mit den jecken Auftritten von Josef, Jupp und Jüppchen.

„Wir haben am vergangenen Wochenende drei Termine ausgesetzt“, bestätigt Ägid Lennartz. Einer davon war der bei der Galasitzung der Oecher Penn, die noch am Samstagnachmittag Werner Heck verpflichtete. Ein anderer war in der Eifel als Überraschung bei einem Prinzenfrühstück vorgesehen. Er, Albert Gehlen als Josef und Hubert Crott würden noch keineswegs ans Aufhören denken. Auch nicht im 31. Jahr ihrer großartigen närrischen Karriere.

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