Aachen: Jetzt amtlich: 16 Direktkandidaten treten am 13. Mai an

Aachen: Jetzt amtlich: 16 Direktkandidaten treten am 13. Mai an

Jetzt ist es amtlich: 16 Kandidaten und Kandidatinnen für die Landtagswahl am 13. Mai sind vom zuständigen Kreiswahlausschuss für die Aachener Wahlbezirke I und II zugelassen worden. Einer der Kandidaten wurde mangels fehlender Unterschriften als zu Wählender ausgeschlossen.

Pünktlich um 11 Uhr begann am Donnerstag die Sitzung jenes Gremiums, das laut Landeswahlgesetz dazu befugt ist, die Gültigkeit der Kandidaturen für die Landtagswahl am 13. Mai festzustellen. Das tat der Ausschuss im Beisein des städtischen Bereichsleiter Wahlen, Michael Riese, im Sitzungssaal des Rates dann auch. Die Sache ging schnell über die Bühne, man brauchte ganze 15 Minuten, um die Kandidatennamen für die beiden Wahlkreise zu verlesen und Formalitäten wie die Prüfung der eidesstattlichen Versicherungen aus den Kreiswahlkonferenzen der Parteien und Gruppierungen vorzunehmen.

Zunächst zu nennen sind die Direktkandidaten, denen eine realistische Chance auf einen direkten Einzug in das Düsseldorfer Landesparlament zuzurechnen ist. Für den Wahlkreis „Aachen I” sind das die Diplom-Pädagogin Ulla Thönnissen für die CDU sowie der Landtagsabgeordnete Karl Schultheis für die SPD. Im Wahlkreis „Aachen II” treten die Projektmanagerin Daniela Jansen (SPD) und der Landtagsabgeordnete Armin Laschet (CDU) gegeneinander an.

Bleibt man im Wahlkreis I kandidiert hier mit Reiner Priggen (Grün) ein weiterer aktueller Landtagsabgeordneter, der erneut über die Landesliste seiner Partei abgesichert ist. Des Weiteren kandidieren im Wahlkreis I Wulf Pabst (FDP), Ellen Begolli (Die Linke), Marc Teuku (Piraten), Hans-Dieter Schaffrath (Freie Wähler) sowie Dominic De Carolis für die Spaßpartei mit dem Namen „Die PARTEI”. Im Wahlkreis Aachen II folgen Karin Schmitt-Promny für die Grünen, Birgit Haveneth (FDP), Darius Dunker (Die Linke), Hendrik vom Lehn (Piraten), Birgit Becker (Freie Wähler) und der parteilose Jörg Polzin.

Im Wahlkreis Aachen II wollte ebenso Frederik Jansen für „Die PARTEI” antreten. Weil er nur 67 von 100 geforderten Unterschriften vorlegen konnte, ließ der Kreiswahlleiter die Kandidatur nicht zu. Jansen wird das verschmerzen, hatten die bekennenden Satiriker bereits vorab auf ihrer Webseite festgestellt, ein Direktkandidat habe „für den Wahlkreis II eigentlich nur noch geringen Symbolwert” gehabt. Der Kreiswahlausschuss wird am 13. Mai das vorläufige und später dann des endgültige Wahlergebnis dieser Landtagswahl feststellen.