Aachen: Jesuitenstraße und erhält einen schöneren Platz

Aachen: Jesuitenstraße und erhält einen schöneren Platz

Endlich einen Beschluss zur geplanten Verkehrsführung am Parkhaus Jesuitenstraße gab es jetzt im Verkehrsmanagementausschuss (VMA).

Demnach soll künftig in der Michaelstraße hinter der Parkhauszufahrt ein Durchfahrtsverbot gelten. Anlieger erhalten allerdings eine Ausnahmegenehmigung.

Für die Umgestaltung der Jesuitenstraße selbst und den Ausbau des Vorplatzes der Kirche St. Michael sahen die Ausschussmitglieder für den Bereich vor der Kirche ein Raster aus anthrazitfarbenen Steinen vor, das diagonal gelegte Platten umschließt.

Die Farben sollen möglichst genau auf die Fassade des Gotteshauses abgestimmt werden. Alt-Aachener Poller und Alt-Aachener Laternen werden den Gehbereich abtrennen. Darüber hinaus wird ein Teilbereich des Gehweges verbreitert.

Die Planungen zum Umbau der Trierer Straße in Brand stellte Axel C. Springsfeld vom Aachener Stadtplanungsbüro BSV vor. Ziel des Umbaus sei es unter anderem, den Standard für den Busverkehr zu erhalten, sagte der Ingenieur.

Für Fahrräder soll ein eineinhalb Meter breiter Radweg geschaffen werden, wobei für den Fußweg an der Trierer Straße immer noch vier Meter Breite vorgesehen sind.

Weiterhin sind Verkehrsinseln, eine ausgeklügelte Spuraufteilungen für Abbieger und eine Verringerung des Parkraums am Straßenrand um etwa 20 Plätze geplant. Der Ausschuss stimmte den Planungen zu.

In Sachen „Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf Aachen-Ost” wurde beschlossen, das Projekt „Umgestaltung Bahnhofsumfeld Rothe Erde” zur Förderung für das Jahr 2004 anzumelden.

Albert Moritz präsentierte einen Plan, der eine behindertengerechte Modernisierung, einen weiteren Zugang, einen Aufzug und den Abbruch der Anbauten aus den 70er Jahren vorsieht. Die historischen Fassade soll zudem wieder freigelegt werden.

Vor allem aber soll der Vorplatz attraktiver gestaltet werden. Beginnen soll das Projekt im Herbst 2004 und voraussichtlich bis zum Jahre 2006 dauern.

Ohne lange Diskussion wurde dem Antrag eines Oberforstbachers zugestimmt, der Verbesserungsvorschläge für die Linienführung der Busse gemacht hatte.

Die Aseag wird demnach gebeten, die Wendeschleife der Linie 55 nicht über die Monschauer Straße sondern über die Kesselstraße zu fahren.

Ohne Gegenstimme erfolgte auch der Beschluss zur Einrichtung einer Tempo-30-Zone im gesamten Wohnbereich von Lichtenbusch.

Die Buslinie 57 wird eine neue Führung erhalten. Die Busse sollen zukünftig vom Bahnhof Eilendorf über Wolfsbenden- (neue Haltestelle „Eilendorf Bahnhof”), Kalkbergstraße („Schwester-Zita-Weg” und „Nirmer Platz”), Verlautenheidener Straße, Endstraße und wieder zurück fahren. Ebenso wird es in der Stapperstraße die neue Haltestelle „Markusstraße” geben.

Die Lütticher Straße wird auf Höhe des unteren Backertsweges um eine Mittelinsel als Querungshilfe reicher. Ebenso wird die Trierer Straße zwischen Brand und Kornelimünster eine separate Linksabbiegerspur in den Indeweg bekommen.

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