Aachen: Innovative Baustoffe im Generalgebäude

Aachen : Innovative Baustoffe im Generalgebäude

Moderne Architektur mit hohem Anspruch auf Nachhaltigkeit: Mit diesen Worten beschrieb Bauherr Dr. Markus Wiedenmann, Art Invest Real Estate Management, das neue Gebäude von Saint-Gobain, das an der Krefelder Straße entstanden ist. Laut Architekt Gerhard Wittfeld zeichnet sich der Bau durch sein ganz besonderes Ambiente aus.

Die Glasfronten erlauben auf der einen Seite den Blick auf spielende Kinder, auf der anderen Seite auf fahrende Autos. „Der Mensch steht im Mittelpunkt“, meinte Wittfeld und hob die hohe städtebauliche Funktion des Neubaus an der Krefelder Straße hervor. Das sieht auch Oberbürgermeister Marcel Philipp so. „Toll, was hier entstanden ist“, sagte er und freute sich, dass es gelungen ist, Saint-Gobain in Aachen zu halten.

Die Generaldelegation Mitteleuropa feierte am Freitag aber nicht nur die offizielle Eröffnung des neuen Verwaltungsgebäudes, sondern gleichzeitig auch das 350-jährige Firmenjubiläum. Gleich zu Beginn verwies ein Film auf die Vorzüge des neuen Gebäudes. Das ist energieeffizient und bietet auf drei Etagen 4600 Quadratmeter Bürofläche. Außerdem gibt es eine hauseigene Tiefgarage.

Die Räume zeichnen sich durch ein angenehmes Raumklima und gute Akustik aus, so der Architekt. Saint-Gobain entwickelt, produziert und vertreibt innovative Baustoffe, die auch im neuen Gebäude Anwendung fanden. Die internationale Unternehmensgruppe beschäftigt rund um Aachen mehr als 2000 Mitarbeiter und zählt damit nach Firmenangaben zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region.

Im Jahr 1665 unterschrieb Louis XIV. die Urkunde zur Gründung der Königlichen Spiegelglasmanufaktur von Saint-Gobain. In den Folgejahren hat das Unternehmen viele Wirtschaftsentwicklungen erlebt und es dabei offensichtlich immer verstanden, sich neu zu erfinden. Mit der ersten Niederlassung in Mannheim begann die Internationalisierung. 1857 eröffnete Saint-Gobain die Glashütte in Stolberg.

Der letzte Firmensitz in Aachen war in der Viktoriaallee. An der Krefelder Straße haben die Mitarbeiter nun ein Verwaltungsgebäude, das laut Hartmut Fischer, Generaldelegierter in Mitteleuropa, offen, transparent und kommunikativ ist. Außerdem ist es barrierefrei und behindertengerecht. Und tatsächlich sind die Sitzungsräume im Erdgeschoss offen gestaltet und erlauben den Einblick.

Zu einem guten Ende

Oberbürgermeister Marcel Philipp freute sich, dass das Projekt zu einem guten Ende gekommen ist. Gemeinsam mit Bauherr Dr. Markus Wiedenmann, Architekt Gerhard Wittfeld, der Saint-Gobain Chefhistorikerin Marie de Laubier und dem Generaldelegierten Hartmut Fischer durchschnitt er das rote Band.

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