Aachen: In Burtscheid rollen und fliegen die Bälle wieder

Aachen : In Burtscheid rollen und fliegen die Bälle wieder

Endlich rollen und fliegen die Bälle wieder: Auf dem neuen Sportplatz am Zentrum für soziale Arbeit in Burtscheid werden wieder Tore geschossen, Körbe geworfen und Erfahrungen ausgetauscht.

Dank vieler Sponsoren ist innerhalb eines Jahres die gesamte Außenanlage am Branderhofer Weg 14 komplett erneuert worden. „Von der Planung, die wir selbst übernommen haben, bis zur Umsetzung haben wir etwa ein Jahr benötigt. Im Rahmen der Baumaßnahmen wurde auch die Fassade des Gebäudes neu gestrichen“, sagte Günter Kriescher, stellvertretender pädagogischer Einrichtungsleiter des Zentrums, bei der Eröffnung.

Nun stehen den derzeit etwa 146 Kindern und Jugendlichen ein Sportplatz mit Fußballtoren und Basketballkörben sowie eine Grillhütte für ihre Aktivitäten zur Verfügung.

Das Zentrum für soziale Arbeit in Burtscheid ist ein Hilfe-Netzwerk, das Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenslagen begleitet. Im Moment seien rund die Hälfte der Menschen, denen das Zentrum hilft, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, erklärte Kriescher.

Aufgrund des Zustands der Außenanlage war diese vor der Sanierung nicht mehr zu nutzen, worunter besonders die Kinder und Jugendlichen litten. „Die Wurzeln der Bäume, die auf dem Gelände standen, haben den alten Platz unbespielbar gemacht“, erzählte Günter Kriescher.

Zur Eröffnung wurde dann kräftig gefeiert. Mit Grill und Getränken sowie einem Waffelstand der Viktor-Frankl-Schule, an dem Schülerinnen und Schüler mit den von ihnen gespendeten Zutaten backten, feierten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit den Mitarbeitern des Zentrums sowie den Sponsoren.

Ein Fußballturnier sorgte dafür, dass der Sportplatz angemessen in Betrieb genommen wurde. „Das Turnier ist die Fortführung einer Tradition. Vor einigen Jahren haben die Mitarbeiter unseres langjährigen Partners, der Firmer Barbor, gegen die Kinder und Jugendlichen gespielt. Die Eröffnung bot uns den perfekten Anlass, um diese Tradition wieder aufleben zu lassen“, berichtete Kriescher. Beim Eröffnungsturnier wurden die Mannschaften jedoch gemischt und boten so den sportlichen Rahmen des Festes.

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