Aachen: Im Alemannia-Dress: So klappt ein perfekter Aufstieg

Aachen: Im Alemannia-Dress: So klappt ein perfekter Aufstieg

Wir machen es den Alemannen mal vor, wie man aufsteigt! Das dachte sich das Aachener Ehepaar Spies und buchte eine Reise nach Afrika. „So eine Tour hat uns immer gereizt”, erzählt Günter Spies, der wie seine Gattin Anett auch eingefleischter Anhänger der Tivolikicker ist.

Mit zwei Freunden aus Nideggen machten sich die Aachener im Juli auf und staunten nicht schlecht, als sie über den weiten Savannen Tansanias das sogenannte Dach von Afrika, den 5895 Meter hohen Kilimandscharo sahen - einen mittlerweile erloschenen Vulkan.

In den unteren Regionen ist er bedeckt von einem üppigen Regenwald und das Zuhause farbenprächtiger Vögel und ungezählter Affen. Mit zunehmender Höhe geht dieser Urwald über in eine Hochmoorlandschaft mit Erikas und Senezien, und dann folgt eine wilde „Mondlandschaft” bis hinauf zum ewigen Eis. Auf dem Weg dorthin steht auch das fototrächtige Gipfelkreuz mit einer „Gratulation” für all diejenigen, die die anstrengende Tour erfolgreich hinter sich gebracht haben.

„Wir haben uns vor dem Trekking informiert und wussten, dass alle Gipfelstürmer dort ein spleeniges Foto gemacht haben”, erläutert Spies die Idee mit den schwarzgelben Shirts: „Und so haben wir uns kurz vor dem Flug noch die ganz neuen Alemannia-Trikots besorgt - sozusagen als gutes Omen für den Aufstieg.”

Von der Schwierigkeit her sei der Trip vergleichbar gewesen mit einer anspruchsvollen Bergwanderung in den Alpen - allerdings in größerer Höhe. „Ich bin nicht schwindelfrei, deshalb kam Klettern für uns nicht in Frage”, schmunzelt Günter Spies: Auch die Alemannia ist in der vergangenen Saison eher gemütlich Richtung Spitze marschiert und hat die ein oder andere Pause auf dem Weg dorthin eingelegt.

Kleiner Finger

„Auf 2700 Metern Höhe streckte uns in einer Naturhütte dann sogar noch ein Mann den kleinen Finger entgegen und fragte in die Runde: Kennt ihr das Zeichen?”, erinnert sich Spies sehr gerne an das überraschende Treffen mit einem 67-jährigen Aachener.

Nach weiteren tausend Metern Höhenwanderung war am vierten Tag der nächste Zwischenstopp angesagt, ehe das Paar nach sechs Tagen sein Ziel erreicht hatte und sich von den Freunden fotografieren ließ: Der Kilimandscharo war erklommen und der Aufstieg perfekt.

„Es hat viel Spaß gemacht, es gab keine Probleme und das Wetter war toll - kurzum wir haben viel Glück gehabt”, zieht Günter Spies ein positives Fazit des Bergtrekkings. Seine Erfahrung im Alemannia-Trikot: Zum Aufstieg gehören ein langer Atem, Spaß an den Mühen und das Glück des Tüchtigen!

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