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Aachen: Ideen für die Euregionale gesucht

Aachen : Ideen für die Euregionale gesucht

Das Bauhaus ist tot, es lebe die Euregionale - nachdem das 31-Millionen-Euro-Projekt am Katschhof per Bürgerentscheid gekippt worden ist, sind Verwaltung und Politik auf der Suche nach neuen Euregionale-Ideen für die Stadt Aachen.

Mächtig ins Zeug legen sich dabei die Grünen, die in dieser Sache bereits zwei größere Kreativrunden hinter sich haben und mitten in der „Findungsphase” sind. Ihr Motto bei allem Bemühen: Was am Ende rauskommt, muss unbedingt „konsensfähig” sein und mit möglichst geringen Folgekosten verbunden.

Bis dato haben die Grünen im Rahmen eines internen Ideenwettbewerbs 38 verschiedene Vorschläge aufgeschrieben, die aber noch ergänzt werden können. Fraktionssprecher Roland Jahn: „Anregungen aus der Bürgerschaft werden wir gerne aufnehmen.”

Im Lauf der kommenden Woche wollen sich die Grünen zwecks Gedankenaustausch mit den anderen Fraktionen zusammensetzen, wobei sie zumindest eine Voraussetzung einbringen wollen: Das entschlummerte Bauhaus Europa soll nicht durch einen anderen „Riesenbau” ersetzt werden.

Bei aller nötigen Eile soll der neue Aachener Euregionale-Beitrag kein „Schnellschuss” werden, so Ratsherr Günter Schabram. Deshalb werde man vor einem Kontakt mit den anderen Fraktionen auch keine der vorliegenden Ideen öffentlich machen.