Aachen: Hohe Spende durch die Tannenbaum-Abholaktion

Aachen : Hohe Spende durch die Tannenbaum-Abholaktion

Das Geld liegt auf einem großen Haufen vor Brandoberinspektor Jörn Heiliger auf dem Tisch. Es sind fast ausschließlich Münzen. An manchen Stellen kommen aber auch Scheine zum Vorschein. Die 30 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr des Löschzuges Haaren blicken genauso gebannt auf den Haufen wie Edgar Jost und Martina Crysandt von der Stammzellenstation der Onkologie im Universitätsklinikum Aachen (UKA).

Das Geld ist bei der Tannenbaum-Abholaktion der Haarener Feuerwehrleute zusammengekommen. Mit dabei war auch der elfjährige Thilo Gantenberg, das jüngste Mitglied der freiwilligen Feuerwehr in Haaren. „Es hat wirklich Spaß gemacht“, sagt er. Seit einem halben Jahr engagiert er sich in der Fahrzeug- und Gerätepflege.

An der Wand hängen die Danksagungen der Institutionen, denen der Löschzug das Geld in den vergangenen Jahren gespendet hatte. Bei der Kameradenversammlung im Dezember hatte die Stammzellenstation der Onkologie die meisten Stimmen erhalten und wurde so zum Empfänger des gesammelten Geldes bestimmt.

Heiliger zählt 1411,66 Euro. Und ruft: „Zum Ersten, zum Zweiten”. Er wird von den Kameraden unterbrochen. Schnell sammeln sie ihr Kleingeld zusammen und erhöhen die Spenden. Das Geld soll für die Erhaltung und Verbesserung der Lebensfähigkeit der Patienten eingesetzt werden. Schließlich kommen 1523,52 Euro zusammen.

Die Summe ist größer als letztes Jahr. Crysandt und Jost sind beeindruckt. „Wir haben in dieser Größenordnung gerechnet, aber nicht, dass es doch so viel ist“, sagt Jost, als er glücklich den Stoffbeutel von Heiliger in Empfang nimmt.

Die Aktion fand in Zusammenarbeit mit dem Aachener Stadtbetrieb, der Firma Tivoli Umzüge und der Baufirma Hirth statt.

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