Aachen: Heiße Rhythmen für die kalte Jahreszeit im Franz

Aachen : Heiße Rhythmen für die kalte Jahreszeit im Franz

Hartgesottene Winterfans kommen derzeit ja voll auf ihre Kosten. Wem die Temperaturen und der eisige Wind aber langsam auf den Nerv gehen und wer den Wunsch nach ein wenig Wärme und Sommerfeeling verspürt, der sollte am Samstag, 3. März, ins Franz gehen.

Dort tritt das Schlagsaiten Quantett auf, und die feurige Mischung aus Gypsy-Swing, Latin-Pop, Flamenco und Rockmusik der vier Musiker wird den Zuhören mächtig einheizen. Außerdem hat das Schlagsaiten Quantett das neue Album „14 18 6 und“ im Gepäck — der Weg lohnt sich also doppelt.

Seit zehn Jahren machen Georg „Schorscho“ Palm (Sologitarre), Holger „Django“ Remmel (Rhythmusgitarre), Andreas „Dressenberg“ Tassew (Kontrabass) und Guido „Jido“ Breidt (Cajon) ihre ganz eigene temperamentvolle und mitreißende Akustikmusik.

Sie haben dabei von Hamburg bis Würzburg Zuhörer landauf, landab begeistert und sind aus Aachens Musikszene überhaupt nicht wegzudenken. Auch wenn die Jungs über sich selbst sagen, dass die Band eigentlich nix kann: Jeder der sie schon einmal live erlebt hat, der weiß, dass das sehr tief gestapelt ist. Das Schlagsaiten Quantett ist live ein Erlebnis.

Beweisen werden die Jungs das wieder am Samstag. Denn mit „14 18 6 und“ sind die vier sich treu geblieben. Die elf Songs auf dem Album zeugen von viel Spielfreude und Fertigkeit, und allen Stücken ist gemein, dass jedes für sich irgendwie nach Sommer klingt. Georg Palm sagt über das neue Werk: „Das Grundgefühl ist positive Energie, und ich denke auch, dass die CD einen guten ‚Flow‘ hat.“ Im Gegensatz zum Vorgänger „Gipsy Punk“ von 2015 sei „14 18 6 und“ mehr Gipsy-Swing, also weniger rockig, aber trotzdem temperamentvoll und voller Atmosphäre.

Wer sich jetzt noch über den Titel des Albums wundert, die Erklärung ist denkbar einfach. „Statt 1 2 3 4 zählen wir unsere Songs immer mit 14 18 6 und an. Ein kleiner Spaß unter uns“, sagt Georg Palm und deutet dabei an, was dem Schlagsaiten Quantett neben guter Musik auch wichtig ist: eine gute Portion Humor und Witz.

Wer sich selbst überzeugen möchte, der sollte am Samstag ins Franz gehen. Ab 20 Uhr ist Einlass, das Konzert beginnt gegen 20.30 Uhr.

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