Handwerkskammer Aachen übergibt 250 neue Meisterbriefe

Ausgezeichnete Meister : Handwerkskammer Aachen übergibt 250 neue Briefe

Die Handwerkskammer Aachen hat in der Stadthalle Alsdorf 250 neue Meister ausgezeichnet. Die Briefe erhielten sie vor mehr als 800 Gästen von Marco Herwartz, Arbeitgeber-Vizepräsident der Handwerkskammer, und Hauptgeschäftsführer Peter Deckers.

Die konjunkturelle Lage im Handwerk ist gut. Es laufe überall prächtig – mit Ausnahme des Kfz-Handwerks, das unter den Folgen des Abgasskandals leide. „Wir brauchen allerdings dringend mehr Fachkräfte“, betonte Herwartz. Das Handwerk habe immer mehr Probleme, freie Lehrstellen zu besetzen. Aber wo nicht ausgebildet werde, könnten auch keine Nachwuchskräfte reifen.

Der Vizepräsident der Kammer begrüßte die aktuellen Überlegungen, in einigen Gewerken die Meisterqualifikation wieder als Zulassungsvoraussetzung einzuführen. Die Abschaffung vor 15 Jahren habe zwar durchaus zu höheren Betriebszahlen geführt, gleichzeitig aber auch zu deutlich weniger Auszubildenden.

Vergeben wurde wieder der Preis der Sparkasse, wie immer in zwei Kategorien: Meister, die die Prüfung mit Ergebnissen abgeschlossen haben, die im Durchschnitt aller vier Prüfungsteile „besser als gut“ sind, erhalten 2500 Euro. In diesem Jahr sind das aus der Städteregion Lars Bruhn (Dachdecker, Aachen), Peter Lütten (Tischler, Aachen), Janin Nellessen (Friseurin, Simmerath), Joachim Schmitz (Tischler, Aachen), Patrick Schmitz (Metallbauer, Eschweiler) und Tamara Tappe (Zahntechnikerin, Aachen).

Zu den Absolventen mit der Durchschnittsnote „gut“, die 1000 Euro erhalten, gehört Torbian W. Mertens, Kraftfahrzeugtechniker aus Stolberg.

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