Aachen: Handgemachter Rock der härteren Sorte

Aachen: Handgemachter Rock der härteren Sorte

Die Band Zen Factory kennt der Aachener noch nicht. Zen Factory kann der Aachener noch gar nicht kennen. Zen Factory gibt es nämlich noch gar nicht lange. Und ihren allerersten Gig erleben Zen Factory am Freitag,18. Oktober, im Wild Rover.

Wer nun zweifelnd die Stirn runzelt und sich fragt, ob sich denn der Gang ins Wild Rover lohnt, wenn dort vier grüne Jungs auftreten, dem sei gesagt: Ja, der Weg lohnt sich. Denn Zen Factory ist zwar eine neue Band, die vier Mitglieder sind aber alles andere als grün hinter den Ohren und verstehen ihr Handwerk, alle sind schon seit Jahren im Musikgeschäft.

Und nachdem Martin Rohdich (Gitarre), Heiko Wätjen (Gesang), Slawek Semeniuk (Bass) und Mirko Kirch (Schlagzeug) laut eigener Aussage so ziemlich alles im Musikgeschäft erlebt haben, sei es nun Zeit etwas Neues zu machen. Nicht, dass den vier in ihren Bands und Projekten langweilig wäre.

„Wirklich gefehlt hat mir nichts, aber ich mach halt gerne Musik, und gerne auch mal etwas lauter“, erklärt Sänger Heiko Wätjen, der sonst beim Lagerfeuer-Trio spielt, und damit schon andeutet, wo es musikalisch hingeht.

Wer nämlich schon alles im Musikgeschäft — inklusive Jazzkeller, Open-Air-Bühne, verqualmten Clubs und Musikmessen — erlebt hat, dem bleibe im Grunde gar keine andere Wahl, sagen die Jungs und so macht Zen Factory Rockmusik. Oder wie sie es ausdrücken: „Rock, der genauso zeitgemäß wie traditionsbewusst ist. Rock, der in den Arsch tritt und im Kopf bleibt. Rock, der alles kann, aber nichts muss.“

Gesungen wird auf englisch, präsentieren werden Zen Factory ausschließlich eigene Songs, die es in sich haben. „Wir spielen halt Rockmusik der härteren Gangart, die auch vom Sound her durchaus zeitgemäß klingt, sich aber genauso auf vier Jahrzehnte Rockgeschichte von heute über Grunge und Hardrock bis hin zu den Beatles beruft.

Und alle können wirklich ihr Instrument spielen“, sagt Heiko Wätjen, der damit noch einmal unterstreicht: „Ich denke, was die Band besonders macht, ist die Tatsache, dass wir eben nicht mehr grün hinter den Ohren sind, sondern alle schon viel gemacht haben und von daher als ‚Newcomer’ schon ganz gut wissen, wie unsere Musik klingen soll und wie wir das hinbekommen.“ Wer sich davon überzeugen will, das Konzert im Wild Rover beginnt um 20.30 Uhr.

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