Musik fördert soziale Projekte: Hand in Hand erreicht man einfach mehr

Musik fördert soziale Projekte : Hand in Hand erreicht man einfach mehr

Die besten Feten sind die, bei denen gute Laune und eine familiäre Atmosphäre das Event zu einem besonderen Erlebnis machen. Wenn damit gleichzeitig auch noch soziale Projekte in ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden, kann man nur von einer Win-win-Situation sprechen. So geschehen beim zweiten „Hand in Hand – Festival“ unter dem Motto „Musik tut Gut(es)“ im Franz.

Für Initiator Markus Jussen war die Veranstaltung schon vor dem offiziellen Beginn ein voller Erfolg. „Wir sind komplett ausverkauft, und die Stimmung ist einfach grandios. Es ist ein super Team, alle arbeiten hier wirklich Hand in Hand zusammen, und die familiäre Atmosphäre rundet das Ganze ab“, sagte er etwas außer Puste. Denn Jussen sprach an diesem Abend mit vielen Gästen und Förderern der Initiative, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert.

Längst hat sich herumgesprochen, dass sowohl beim Festival als auch bei der traditionellen Wohltätigkeitsveranstaltung im Dezember der gute Zweck zwar im Vordergrund steht, er aber immer wieder aufs Neue mit jeder Menge Spaß verknüpft wird.

Den Auftakt beim diesjährigen Festival machte Hessam Rassouli. Der Liedermacher, Dichter und Musiker nahm das Publikum mit auf eine musisch-poetische Reise, bevor die Akustik-Rockband „Solo“ zum Mittanzen animierte. „The Tideline“ gab Alternative Rock zum Besten und sorgte damit ebenfalls für ordentlich Stimmung. Abgerundet wurde der Abend von „Lagerfeuer Trio“, das erstmals eigene Songs präsentierte.

Alle Künstler traten aus voller Überzeugung für die gute Sache auf und verzichteten auf ihre Gage. Die Einnahmen des Abends kommen der Caritas, dem Kinderschutzzentrum Aachen, Misereor sowie der Suchthilfe „Querbeet“ zugute. Misereor investiert das Geld in den Ausbau einer Dorfschule in Madagaskar, der Kinderschutzbund unterstützt das Projekt „Junge Mütter“ und bei der Caritas fließt das Geld in den ambulanten Palliativpflegedienst zu Hause.

„Ich habe das Festival auch letztes Jahr besucht und mag den Hintergrund der Aktion. Ich tue etwas Gutes und habe dabei richtig viel Spaß und kann tolle Musiker live auf der Bühne erleben“, sagte Besucherin Vivian Mager.

Während beim letzten Festival gut 2500 Euro zusammen kamen, waren es am Ende des diesjährigen Festivalabends über 4000 Euro. Eine Zahl, die deutlich machte, dass das Motto der Initiative und des Festivals nicht nur in der Theorie funktioniert, sondern auch in der Praxis. Denn Hand in Hand erreicht man einfach mehr.