Aachen: Halloween macht Aachener Ordnungshütern viel Arbeit

Aachen : Halloween macht Aachener Ordnungshütern viel Arbeit

Die Halloween-Nacht hat in diesem Jahr für die Einsatzkräfte des städtischen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung viel Arbeit mit sich gebracht. Das schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Demnach mussten die städtischen Sicherheitskräfte neben ihren eigentlichen, originären Tätigkeiten auch immer wieder kleinere Streitigkeiten schlichten.

Und: Bereits in den frühen Abendstunden wurden viele Fälle von Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz festgestellt. In einigen Fällen mussten die alkoholisierten Jugendlichen in die Obhut ihrer Eltern übergeben werden. Ein 15-Jähriger führte eine größere Menge Marihuana mit sich. Auch bei einer Kontrolle in Walheim wurden Drogen bei einem Minderjährigen gefunden. Beide Fälle ziehen Strafanzeigen nach sich.

Bei einer Kontrolle in einer Aachener Diskothek gab es zudem Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz. Und nicht nur das: Ein alkoholisierter Gast beleidigte die städtischen Mitarbeiter und leistete Widerstand; gegen ihn wird ein Strafantrag gestellt. In vielen Fällen gab es auch Anrufe wegen Lärmbelästigungen, bei denen die Ordnungskräfte einschreiten mussten.

Im Aachener Südkreis musste zudem eine nicht genehmigte Halloween-Party aufgelöst werden, da gewerbe- und baurechtliche Genehmigungen des Betreibers nicht vorlagen. Ron-Roger Breuer, Einsatzleiter des städtischen Ordnungs- und Sicherheitsdienstes, stellte abschließend fest: „In diesem Jahr war Halloween neben Karneval einer der arbeitsreichsten Tage des Jahres.“

Die Polizei vermeldet für die Halloween-Nacht insgesamt 122 Einsätze, das sind etwas weniger als noch im Vorjahr (150). Die Beamten mussten sich mit fünf Fällen von Körperverletzung, drei Sachbeschädigungen und zwei Fällen von Randalen befassen.

(slg)