Aachen: Hallenstadtmeisterschaft: Favoriten setzen sich durch

Aachen: Hallenstadtmeisterschaft: Favoriten setzen sich durch

Bei der Hallenstadtmeisterschaft lief es für die Organisatoren von Rhenania Richterich und SV Horbach richtig rund. Nur ein kleines Nagetier störte die Spielfluss ein wenig. Als es am Sonntag in die entscheidende Phase der Vorrunde der stadtweiten Titelkämpfe ging, lief plötzlich eine Maus übers Spielfeld.

Dann konnte der Ball wieder rollen und das teilweise richtig flott. Dabei setzten sich viele Favoriten durch, es gab aber auch einige Überraschungen in der zweitägigen Vorrunde: Am Samstag qualifizierten sich Eintracht Verlautenheide, ESV Aachen und Arminia Eilendorf für die Endrunde am kommenden Sonntag. Am Sonntag setzten sich FV Vaalserquartier, VfR Forst und DJK FV Haaren durch.

Ihrer Favoritenrolle vollends gerecht wurden Arminia Eilendorf und VFR Forst. Sie spielten sich souverän weiter. „Wir haben ganz gut gespielt und gut gearbeitet. Das ist eine schöne Abwechslung für meine Jungs”, sagte Claudio Scintu, Trainer des VfR Forst. Doch er weiß, dass es in der Endrunde ungleich schwerer wird. „Nächste Woche wollen wir die Klassenhöheren ein bisschen ärgern.” Die Teams aus den höheren Spielklassen mussten sich nicht für die Endrunde qualifizieren.

Spannung beim letzten Spiel

Richtig spannend wurde es im letzten Spiel der Vorrunde für die favorisierten Haarener. Sie teilten sich die Spitze in ihrer Gruppe punktgleich mit dem OSV Orsbach. Als der OSV in Führung ging, lag eine Überraschung in der Luft. Doch ihren knappen Vorsprung brachten die Orsbacher nicht über die Zeit. „Unsere Gegner waren hoch motiviert. Wir haben den Ball nicht gut genug laufen lassen. Aber zum Glück hat es am Ende noch gereicht”, sagte der Haarener Trainer Marco Schütt. „Wir werden nächste Woche noch mal in der Halle trainieren, denn in der Endrunde kommen größere Kaliber auf uns zu.” Etwas überraschend gewann das Kreisliga C-Team vom ESV Aachen seine Vorrundengruppe. Und das völlig verdient. „Die haben richtig guten Hallenfußball gespielt”, sagte Schröder.

Aus sportlicher und organisatorischer Sicht waren die Ausrichter mit der Vorrunde hoch zufrieden. „In der Vorrunde sind 168 Tore gefallen. Und einige Mannschaften haben richtig gut gespielt”, sagte Schröder. Freilich seien Essens- und Getränkevorräte, die man für das ganze Wochenende eingeplant hatte, schon am Samstag beinahe aufgebracht gewesen.

Der Aufwand, das Turnier auf die Beine zu stellen, war für die Verein recht hoch. „Wir müssen die Halle komplett räumen und am kommenden Wochenende wieder alles neu aufbauen”, sagte Wolfgang Spiertz, 1. Vorsitzender vom SV Horbach. Das bedeute ein Menge Arbeit für die Helfer der beiden ausrichtenden Vereine. Wenn das Interesse der Zuschauer weiter so groß bleibe, machen Spiertz, Schröder und Co das aber gerne. Spiertz: „Wenn die Hütte bei der Endrunde noch mal so voll ist, sind wir zufrieden.”