Aachen: Gute Mucke kann miesem Wetter trotzen

Aachen: Gute Mucke kann miesem Wetter trotzen

Auf dem Talbot-Parkplatz hinter dem Audimax wurde es laut, als am Nachmittag des Feiertages das vierte Unifestival der RWTH Aachen startete. Fünf Bands aus der Region sollten für sommerliches Festivalvergnügen sorgen. Leider spielte das Wetter nicht mit. Nur die Musik blieb, um passende Stimmung aufkommen zu lassen.

Die Bands, die spielten, hatten sich im Voraus beworben. Per Contest traf die Jury eine Auswahl aus 32 Bewerbern. Bei den lokalen Bands kam es dabei besonders auf Vielfalt an. Fünf Gruppen haben es schließlich geschafft: „The Bloodstrings“, „The Pitch Pipes“, „R.O.C.K.E.T.“, „A guy named Z“ und „Freibad“ durften eine Stunde lang ihre eigenen Lieder präsentieren.

Nicht nur Studenten waren eingeladen, dem kostenlosen Konzert zu lauschen, trotzdem bestand das Publikum hauptsächlich aus künftigen Akademikern. Das Rahmenprogramm präsentierte sich mit tollen Aktionen wie dem Bungee-Run, Kistenklettern, Wettmelken, einem Kickerturnier und einem Gewinnspiel abwechslungsreich. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Neben Gegrilltem waren frische Crêpes im Angebot.

Organisiert wurde das Festival vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) in Person von Sara Krause. Sie übernahm die Organisation zum ersten Mal und berichtet von „enorm viel Arbeit, aber großem Spaß“. Sie habe nicht gewusst, was alles dahintersteckt und gemerkt, dass es viele Kleinigkeiten und Bestimmungen gibt, auf die man achten müsse. Damit alles klappt hatte sie ein Organisations-Team aus sechs Referenten und fünf Projektleitern im Rücken, das sie unterstützte. Außerdem halfen viele Studenten mit, beispielsweise mit der Verteilung des Essens an den Ständen. Für Security und Technik wurden aber Firmen engagiert, die einen reibungslosen und professionellen Ablauf garantieren. Finanziert wird das Festival durch den Überschuss aus anderen Veranstaltungen des AStA, Partys etwa.

Spaß am Auftritt stand für die Bands im Vordergrund, auch für die Jungs von „A guy named Z“. Das Besondere am Auftritt in Aachen: „Hier sind viele Menschen, die man kennt, da freuen wir uns sehr drauf“. Die Besucher zeigten sich von der Veranstaltung begeistert. Martina Winandi und Karolina Antonowicz haben beide in Aachen studiert und waren gekommen, um neue Bands kennenzulernen. „Es ist eine schöne Veranstaltung. Aachen ist nicht so die Campus-Stadt, da ist so etwas super“, erzählt Antonowicz. Ihre Freundin Winandi fügt noch hinzu: „Es bringt Fachschaften und Studenten zusammen, das ist toll“.