Aachen: Großes Fest: Der Rehmplatz setzt sich selbst in Szene

Aachen : Großes Fest: Der Rehmplatz setzt sich selbst in Szene

Ins Gespräch kommen und sich austauschen: Dazu werden die Anwohner des Rehmplatzes am hSamstag, 9. Mai, reichlich Gelegenheit bekommen. Dann nämlich wird ihr Platz wieder seiner ureigenen Bestimmung übergeben.

„Bis dahin sind dann auch die Bauzäune weg“, versichert Karen Roß-Kark, Projektleiterin im Fachbereich Umwelt.

Der Platz wird ihrer Meinung nach einen sehr klaren und sauberen Eindruck machen. Besonderes Augenmerk liege auf der Mariensäule mit zusätzlicher Beleuchtung. Viele Sitzmöbel sollen zudem zum Verweilen einladen. Und für die Kinder gibt es Spielgeräte. Der Rehmplatz ist der letzte Platz, der im Rahmen des Gesamtprojektes „Aachen Nord“ umgebaut wurde. Oberplatz und Wenzelplatz wurden bereits im vergangenen Jahr eingeweiht. Auch hier wird am Samstag gefeiert.

Samba-Gruppe

Um 15 Uhr leitet Oberbürgermeister Marcel Philipp auf dem Oberplatz zwischen Sandkaul- und Scheibenstraße das Fest mit einer Ansprache ein. Eine halbe Stunde später startet dann auf dem Rehmplatz das bunte Rahmenprogramm. Erst sprich nochmals OB Philipp, danach folgt eine Gesprächsrunde. „Es war uns wichtig, dass die Anwohner bei der Gestaltung des Festes mit helfen, meint Silke Gärtner, Leiterin des Stadtteilbüros Aachen Nord, und freut sich über die „tolle Unterstützung“ der Nachbarn. Die Samba-Gruppe beispielsweise trete kostenlos auf, weil die Trainerin in der Ottostraße wohne, und auch die Kitas seien mit im Boot.

Auf Schautafeln werden den Besuchern all jene Plätze in Aachen vorgestellt, die über die Städtebauförderung finanziert wurden. Dass das Rehmplatz-Fest am erstmalig organisierten „Tag der Städtebauförderung“ stattfinde, sei kein Zufall, meinen die Organisatoren. Die neugestalteten Plätze in Aachen sind zudem Grundlage eines Memory-Spiels.

Zudem laden die Rehmplatz-Nachbarn zum vierten Rehmplatz-Picknick ein: Dabei bringt jeder etwas mit auf den Rehmplatz. Peter Schmidt von der Initiative „Rehmplatz-Nachbarn“ erinnert sich noch sehr gut an das erste Mal. Das erste Picknick habe sich 2012 spontan ergeben, kurz nachdem das Stadtteilbüro seine Pforten geöffnet habe. Als die Umfrage zur Gestaltung des Rehmplatzes gestartet sei, sei die Resonanz der Nachbarn sehr groß gewesen. Und jetzt gebe es viele positive Stimmen zur Umgestaltung, so Schmidt.

Bislang allerdings haben sich die Nachbarn mit dem Blick über den Bauzaun begnügen müssen. Am Samstag gehört der Platz nun wieder ihnen. Eine Tombola verspricht attraktive Preise und bei einem Stempelspiel können Kinder und Erwachsene eine Bratwurst, ein Getränk oder etwas von der Losbude gewinnen.

Mit von der Partie ist auch das Kunstprojekt „All eyes on Aachen-Nord“. Das Ergebnis dieses Projektes ist an vielen Bauzäunen zu bewundern: Hier werfen viele selbst gestaltete Augen Blicke aufs Viertel. Sie sollen letztendlich die Projekte in Aachen-Nord in den Mittelpunkt rücken. Der Rehmplatz setzt sich nun am kommenden Samstag selbst in Szene.

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