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Umbau und Erweiterung: Große Pläne für das Pius-Gymnasium

Umbau und Erweiterung : Große Pläne für das Pius-Gymnasium

Mehr als neun Millionen Euro und vier Jahre Bauzeit: Das Bistum Aachen hat für das Pius-Gymnasium große Pläne. Jetzt haben umfassende Bauarbeiten an der Eupener Straße begonnen.

Die Bauzeit für die Erweiterung der Schule soll sich demnach über vier Jahre erstrecken. Der Schulbetrieb soll während der Baumaßnahme uneingeschränkt aufrecht erhalten bleiben, wie das Bistum in einer Presseerklärung mitteilt.

Die Arbeiten sind in vier Bauabschnitte unterteilt. „Diese sind so gewählt, dass die Erschließung der Schule und der Baustelleneinrichtung als auch der schulische Ablauf sichergestellt ist“, wird Projektkoordinator Marc Morgenroth, Fachbereichsleiter Immobilien im Bischöflichen Generalvikariat, in der Mitteilung zitiert.

Im ersten Bauabschnitt wird ein Neubau auf der bestehenden Freifläche zur Eupener Straße realisiert. In ihm werden die naturwissenschaftlichen Fachklassen, die Mensa, die Bibliothek und die musisch-künstlerischen Fachklassen eine moderne Lernumgebung erhalten. Der Umzug in den zweigeschossigen Neubau soll vor den Sommerferien 2022 erfolgen. Die Kosten für den Neubau im ersten Bauabschnitt werden sich laut Bistum auf insgesamt rund neun Millionen Euro belaufen.

Nach dem Umzug von Fachklassen, Mensa und Bibliothek aus den Bestandsgebäuden in den südlichen Neubau, wird im „Haus 8“, dem alten naturwissenschaftlichen Trakt aus den 1960er Jahren, vorübergehend die Verwaltung des Gymnasiums untergebracht.

Damit kann dann im zweiten Bauabschnitt der Um- und Ausbau des bisherigen Verwaltungsbereichs in Angriff genommen werden. Ist dieser abgeschlossen, zieht die Verwaltung zurück ins Erdgeschoss des Hauptgebäudes und das „Haus 8“ wird abgerissen.

Als verbindendes Element zwischen den beiden Gebäudeteilen sieht der Entwurf von Professor Frank Hausmann das neue Foyer vor, das durch große Fensterflächen sehr offen, transparent und einladend gestaltet wird. Im Zuge des vierten Bauabschnitts werden die Außenanlagen der bischöflichen Schule neu gestaltet. Gebaut werde klimaneutral, eine Luft-Wärme-Pumpe sorge im Winter für Wärme, im Sommer kühle sie. Den Strom erzeugt eine Photovoltaik-Anlage plus Blockkraftheizwerk.

Derzeit besuchen rund 950 Schülerinnen und Schüler das Bischöfliche Pius-Gymnasium, an dem 85 Lehrer unterrichten. Schulleiter Ulrich Brassel freut sich, dass mit Einrichtung der Baustellen-Zufahrt die Baumaßnahme endlich begonnen werden konnte: „Damit werden noch in diesem Jahr die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die kommenden Fünftklässler ihren ersten Physikunterricht bereits in den neuen Räumlichkeiten erhalten, ohne dass der Schulbetrieb in der Zwischenzeit nennenswert eingeschränkt wird.“

(red)