Aachen: Gourmet-Festival in Aachen: Fünf Kontinente genießen

Aachen : Gourmet-Festival in Aachen: Fünf Kontinente genießen

In drei Tagen gleich fünf Kontinente zu bereisen, klingt nach einem unmöglichen Unterfangen. An diesem Wochenende ist das aber möglich — zumindest in kulinarischer Hinsicht. Beim 1. Aachener Gourmet-Festival auf dem Bendplatz präsentieren gleich 76 Aussteller aus 20 Ländern ihre Köstlichkeiten von Nah und Fern.

Freitagnachmittag war der Auftakt, und noch bis Sonntagabend bleiben die Tore bei freiem Eintritt für alle geöffnet.

„In vielen anderen Städten gibt es schon ähnliche Festivals, jetzt können wir den Aachenern auch ein solches Angebot bieten“, sagt Ralf Adam, der Veranstalter des Festivals. Er suche auch privat nach immer neuen Spezialitäten und Anbietern, die für solche Veranstaltungen interessant sein könnten.

Bis zu 20.000 Besucher erwartet Adam an diesem Wochenende. Diese dürfen sich dann quer durch eine Palette internationaler Speisen und Getränke kosten. Neben spanischer und portugiesischer Küche gibt es Stände mit afrikanischen Spezialitäten. Diese bieten eine Vielzahl dort heimischer Wurzeln, die hierzulande noch eher unbekannt sind.

Neue Köstlichkeiten gibt es auch von indischen und japanischen Köchen, die zeigen, dass nach rotem Hähnchen-Curry und Sushi noch lange nicht Schluss sein muss. Ebenso haben einige Anbieter aus weniger fernen Gefilden ihren Stand aufgebaut. So werden neben französischen Spezialitäten aus der Bretagne auch niederländische Käsesorten angeboten, ergänzt natürlich durch ein breites Weinsortiment.

Für Grillfreunde gibt es gleich mehrere Anlaufstellen, bei denen sie neue Kreationen mit Steaks, Burger und Wurst ausprobieren können. Auch für jene, die sich lieber an Früchte und Gemüse halten, ist das Festival eine kleine Fundgrube — und zum Nachtisch laden italienische Bäcker mit Süßspeisen ein. In Eigenrecherche und durch persönliche Kontakte hat Veranstalter Adam Gourmets zusammengetrommelt, die die kulinarische Landschaft in Aachen an diesem Wochenende noch ein wenig bunter und internationaler werden lassen.

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