Aachen: Glücklicherweise sind die Verletzungen nicht echt

Aachen : Glücklicherweise sind die Verletzungen nicht echt

Das Geräusch einer Kreissäge und Schreie sind von weitem zu hören. Als die Schulsanitäter den Raum betreten, sehen sie, was passiert ist: Eine Person sitzt mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden und hält sich den Arm. Auf dem Boden des Werkraums liegt eine abgetrennte Hand.

Diese Situation ist nur nachgestellt. Die Malteser der Diözese Aachen haben ihre Schulen zur „SSD-Challenge 2017“ eingeladen. Bei diesem Wettbewerb, der im Inda-Gymnasium stattfindet, testen die Schulsanitäter (Schülerinnen und Schüler, die in erweiterter Erster Hilfe geschult sind) von sieben Schulen an diversen Erste-Hilfe-Stationen ihr Wissen und Können.

Wer richtig gut ist, der darf am Bundeswettbewerb in Landshut teilnehmen. Niklas Schartmann, ehrenamtlicher Leiter der Schulsanitätsdienste in Aachen, zeigt sich zufrieden: „Das sieht richtig professionell aus. Wir können stolz sein auf den hohen Ausbildungsstand der Malteser Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter in der Diözese Aachen.“

Insgesamt sind neun Teams mit mehr als 60 Schülerinnen und Schülern angetreten. Am Ende qualifiziert sich das St. Bernhard- Gymnasium aus Willich für den Bundeswettbewerb und vertritt die Diözese Aachen in Landshut.

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