Aachen: Gegen-Demo: „Aachen hat keinen Platz für braunen Pöbel”

Aachen: Gegen-Demo: „Aachen hat keinen Platz für braunen Pöbel”

In einem breiten Bündnis wollen sich Aachener aller Nationalitäten, Kulturen und Religionen dem geplanten Neonazi-Aufmarsch am 25. September entgegenstellen. Eine große Gegendemonstration soll die Aktion gegen den Moschee-Neubau der Yunus-Emre-Gemeinde nach Möglichkeit verhindern.

„Aachen hat keinen Platz für braunen Pöbel”, erklärten am Donnerstag die Bürgermeisterinnen Margrethe Schmeer (CDU) und Hilde Scheidt (Grüne), Bürgermeister Björn Jansen (SPD), der Aachener DGB-Chef Ralf Woelk sowie Abdurrahman Kol, Vorsitzender der Türkisch-Islamischen Yunus-Emre-Moschee. Sie sprachen auch im Namen von Oberbürgermeister Marcel Philipp, der derzeit in Urlaub ist.

Stellvertretend für ein breites Bündnis gegen Rechts hat Ralf Woelk, Vorsitzender der Region NRW Süd-West im Deutschen Gewerkschaftsbund, schon am Montag bei der Polizei eine Gegendemonstration angemeldet. „Die Gewerkschaften haben leidvolle Erfahrungen den Nazis gemacht”, sagte er. „Für uns ist es deshalb eine historische Aufgabe, uns den Rechtsextremisten entgegenzustellen.”

Bunt und phantasievoll soll der Protest werden. Mit ersten Planungen will die Aktionsgemeinschaft, der auch die katholische und evangelische Kirche angehören, nächste Woche beginnen.

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