Aachen: Ganz Aachen soll zum Greifen nah werden

Aachen: Ganz Aachen soll zum Greifen nah werden

Es soll Aachen als Stadt greifbar und mit einem Blick überschaubar machen: Das dreidimensionale Stadtmodell Aachen nimmt erste Formen an und wird Veränderungen und Entwicklungen in Zukunft deutlich sichtbar machen. In der Kundenhalle der Sparkasse am Münsterplatz sind die bisher fertigen Exponate aus dem Innenstadtbereich derzeit zu bewundern.

Begonnen hatte alles im Jahr 2010: Damals übergab der Bund Deutscher Architekten (BDA), Bezirksgruppe Aachen, einen Stadtteppich in Form eines Luftbildes an den Oberbürgermeister Marcel Philipp. Das Luftbild im Maßstab von 1:500 unterteilte sich in 60 Kacheln. Diese Kacheln sollen nach und nach gegen 3D-Modelle ausgetauscht werden. Und dabei sind die Planer nun wieder einen kleinen Schritt vorangekommen. Angewiesen sind sie dabei aber vor allem auch auf Spendengelder, denn jede einzelne Kachel kostet zwischen 15 000 und 20 000 Euro. Dafür komme die Stadt aber auf lange Sicht in den Genuss eines „unglaublich wichtigen Instruments, um die städtebauliche Diskussion zu befördern“, wie der BDA meint.

Suche nach geeigneten Räumen

Eigentümer des Stadtmodells ist der Förderverein Aachen-Fenster. Er sucht bereits nach geeigneten Räumen, um der Öffentlichkeit das wachsende Modell im angemessenem Rahmen präsentieren zu können. Spaß daran haben sollen sowohl Laien als auch Experten, denn jeder Baum, jede Straße und jedes Haus werden zum Greifen nah vor dem Betrachter liegen.

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