Aachen: Für die Kleinen ist der VfR Forst das große Vorbild

Aachen: Für die Kleinen ist der VfR Forst das große Vorbild

Das Thema Motivation braucht Claudio Scintu bei seinen Fußballern des VfR Forst gar nicht erst anzusprechen.

Denn wenn es um das Thema Hallen-Stadtmeisterschaft geht, dann sind die Kicker des Kreisliga-A-Klubs Feuer und Flamme.

Das war schon am vergangenen Wochenende so. Da schafften es die Forster, mit dem FC Inde Hahn einen der Favoriten aus dem Wettbewerb zu werfen. „Im Moment höre ich vor allem eine Frage immer wieder”, so Scintu. „Trainer, nimmst du mich mit?”

Der Vorjahresfinalist rechnet sich auch bei der Endrunde am kommenden Sonntag, die wieder von den „Nachrichten” präsentiert wird, Chancen aus. Forst trifft in der dritten Zwischenrundengruppe auf den Liga-Konkurrenten FV Vaalserquartier, der sich ebenfalls qualifizieren konnte, sowie die beiden Bezirksligisten Westwacht Aachen und SV Eilendorf.

Im Lager des FV ist die Vorfreude ebenfalls groß. „Wir bekommen es mit den ehemaligen Kollegen zu tun”, berichtete Felix Jacobs. Mit Zwillingsbruder Moritz hatte er vor ein paar Jahren, als die Westwacht noch in höheren Gefilden spielte, für den großen Nachbarn gespielt. Mittlerweile sind die Jacobs-Brüder zurück bei ihrem Heimatverein. Andere Mitspieler aus Vaalserquartier waren früher für Eilendorf aktiv. Beim Kreisligisten herrscht eine Mischung aus Zuversicht und Vorfreude. „Dass wir eine Klasse tiefer spielen hat keine Bedeutung”, sagte Felix Jacobs. „Wenn jeder von uns Vollgas gibt, dann können wir mithalten.”

Konkurrent VfR Forst hat es bewiesen. Im vergangenen Jahr bei der ersten Auflage der Hallenmeisterschaft, kam der Kreisligist immerhin bis ins Finale. „Da wollen wir noch mal hin”, so VfR-Torwart Ayhan Serin, der die Endrunde mit seinen Paraden in der Vorrunde erst möglich machte.

Die beiden anderen Qualifikanten Germania Freund und VfL 05 Aachen haben das vermeintlich schwerere Los gezogen. Freund landete in einer Gruppe mit Titelverteidiger und Topfavorit Hertha Walheim, Yurdumspor Aachen und DJK FV Haaren. Die 05er treffen auf Rhenania Richterich, das neben Walheim der einzige Landesligist im Wettbewerb ist, Arminia Eilendorf und Borussia Brand. Die Germania will die Tugend in die Waagschale werfen, mit der sie auch in der Vorrunde schon erfolgreich war: Sie will als Mannschaft kämpfen. Der VfL setzt auf seine Routiniers, die am vergangenen Wochenende den Unterschied ausgemacht haben.

Harter Modus

Gleichwohl haben beide einen schwere Stand. Denn der Modus ist genau so hart wie in der Vorrunde. Aus den drei Gruppen schaffen es jeweils nur die Ersten sowie der beste Gruppenzweite in das Halbfinale. Die Halbfinal-Gegner werden ausgelost. Die Endrunde beginnt um 11 Uhr in der Sporthalle Nord an der Neuköllner Straße.

Der Eintritt kostet drei Euro, Frauen und Kinder unter 14 Jahren müssen nicht zahlen.

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