Aachen: Für den mha-Triathlon sind noch Startplätze frei

Aachen : Für den mha-Triathlon sind noch Startplätze frei

Theoretisch ist der Brander Wall ja nicht mehr als ein Hügel. Doch wer versucht, die Spitze der künstlichen Aufschüttung zu erreichen, der merkt: Theorie taugt hier nichts. In der Praxis fließen nämlich erfahrungsgemäß schon früh die ersten Schweißperlen. Am Sonntag, 6. Mai, werden sich zahlreiche Sportler wieder dem kleinen Berg stellen.

Beim mha-Triathlon des Brander Schwimmvereins und der Katholischen Stiftung Marienhospital Aachen schwimmen, radeln und laufen rund 700 Teilnehmer zum 29. Mal um die Wette. „Jedes Sportevent hat etwas Besonderes, bei uns ist es der Brander Wall“, erklärt Koordinator Andreas Trautmann. Kein Wunder also, dass dieser Streckenabschnitt auch ein beliebter Zuschauerplatz ist.

Unterdessen führt die Fahrradroute in diesem Jahr wegen eines angekündigten Bauvorhabens auf neuem Wege. „Wir fahren ein T“, erläutert Aleksandar Ivezic, der für die Radstrecke zuständig ist. Konkret bedeutet das: Der Weg rund um den Friedhof in Lintert bleibt dieses Mal unbefahren, stattdessen geht es über den Kreisverkehr in Niederforstbach nach Kreuzerdriesch und zum Kornelimünsterweg. Nach einer dortigen Wendung wird in Richtung Oberforstbach weitergeradelt. „Es ist aber eine ähnliche Streckenlänge wie zuvor“, verspricht Ivezic. Außerdem brauche es deutlich weniger Helfer am Straßenrand.

Der Triathlon kann auf vielen verschiedenen Distanzen absolviert werden. Die Jüngsten schwimmen zum Beispiel 100 Meter, fahren rund 2,3 Kilometer Rad und sind nach weiteren 400 Laufmetern im Ziel. Die „Schnupperstrecke“ ist mit einer Schwimmstrecke über 200 Meter, einer 8,4 Kilometer langen Radstrecke sowie 2,3 Laufkilometern schon deutlich länger. Trainierte Sportler können sich derweil sogar auf doppelter Strecke miteinander messen. Auch Staffel-Teilnahmen sind möglich.

Gleich drei Schirmherren werden diesmal das Event unterstützen: Der Brander Bezirksbürger Peter Tillmanns sowie Vera Niemeyer, Weltrekordlerin im 24-Stunden-Schwimmen und Sven Kielblock, Deutscher Meister 2017 in der Altersklasse 40 über 200 Meter Freistil.

Einige Starterplätze seien zwar noch frei, so Trautmann, jedoch „kommen meist noch Wetterathleten kurzfristig hinzu“. Apropos Wetter: Da war doch was, werden sich Teilnehmer der letzten Ausgaben erinnern. Schließlich wurde das Sportevent 2017 sogar nach hinten verschoben, nachdem der Triathlon stetig bei nasskalten Wetter stattfand. „Die Strecke zu überdachen kostet leider zu viel“, witzelt Trautmann grinsend. „Also muss es einfach trocken bleiben.“

Da der Brander Triathlon am 6. Mai zeitweise für Straßensperrungen und Einschränkungen sorgt, bitten die Organisatoren um das Verständnis der Anwohner. Erst im letzten Jahr wurden nämlich zwei Streckenposten — wenn auch unverletzt — angefahren. „Bitte hören Sie auf die Helfer“, formuliert Trautmann. Oder noch besser: Den Streckenbereich einfach großräumig umfahren.

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