Aachen: Frühlingsfest: Von Urban Dance über Pump Track bis hin zum Clown

Aachen : Frühlingsfest: Von Urban Dance über Pump Track bis hin zum Clown

Wie ein zweites Zuhause sind die Einrichtungen der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft Offener Türen (Agot) für die Kinder und Jugendlichen. „Den jungen Menschen geben die Einrichtungen den nötigen Freiraum, sich fallen zu lassen, sich kreativ zu entfalten und Gemeinschaft zu erfahren“, erklärt Agot-Sprecher Carsten Brehm.

In Aachen und der Städteregion gibt es insgesamt 23 OTs, darunter 14 im Stadtgebiet, neun in der Städteregion. „Es gibt auch eine evangelische Einrichtung in Kullen sowie Einrichtungen freier Träger“, erklärt Brehm. Eine konfessionelle Beschränkung gibt es nämlich nicht.

Die pädagogische Arbeit sei äußerst wertvoll, denn was junge Menschen im Alter von zehn bis 20 Jahren lernen und erleben, das prägt sie für das ganze Leben, wie Dieter Rütten vom Carl-Sonnenschein-Haus herausstellt.

Um diese wichtige und überaus positive gesellschaftliche Aufgabe an die Öffentlichkeit zu bringen, veranstaltet die Agot nun erstmalig ein großes Frühlingsfest, das zentral in der Innenstadt am Elisenbrunnen stattfindet. Das Fest wird getragen von der Agot, dem Fachbereich Kirchliche Jugendarbeit des Bistums Aachen und der Stadt Aachen und steigt am 20. Mai von 14 bis 18 Uhr in der Rotunde des Elisenbrunnens.

Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Bühnenprogramm, das sich an Jung und Alt richtet. Eine Gastronomie gibt es angesichts der umliegenden Angebote nicht. „Wir haben ein vielseitiges Programm für alle Altersstufen, das die ganze Bandbreite und hohe Qualität der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit in den Einrichtungen zeigt. Was auf der Bühne präsentiert und hoffentlich mit reichlich Applaus bedacht wird, ist das Ergebnis der täglichen gemeinsamen Aktivitäten“, erklärt Carsten Brehm. Bis auf den Clown sei alles aus den eigenen Reihen.

Sogar die Technik ist aus dem Fundus der Einrichtungen und wird komplett von ehrenamtlichen Kräften bedient. „Das Produkt auf der Bühne steht stellvertretend für das, was im OT-Alltag erarbeitet wird“, betont Dieter Rütten vom Carl-Sonnenschein-Haus. „Wir wollen zeigen, dass wir mehr zu bieten haben als Kicker und klassische Ferienspiele. Es gibt auch Urban Dance, einen Pump Track und die Möglichkeit, sich im Tonstudio auszuprobieren und ungeahnte Talente zu entdecken“, erklärt Brehm.

Darüber hinaus gibt es einen Infostand. „Wir wollen mit den Leuten ins Gespräch kommen, fungieren quasi als lebendige Passantenstopper und möchten gerne darüber erzählen, was wir zu bieten haben“, betont Udo Breuer, Referent für Kirchliche Jugendarbeit. All das was in den OTs täglich geschehe, sei ein großes Stück Lebensqualität für die Kinder und Jugendlichen.

Neben Familie und Schule hätten sie hier die Gelegenheit, ohne Leistungsdruck zu entspannen, sich sportlich zu betätigen, dabei Gemeinschaft und Partizipation an der Gesellschaft zu erfahren, wie Ludger Gerdes vom Philipp-Neri-Haus betont. „Wir bieten eine Gegenentwurf dazu, dass man heutzutage immer das coolste Profilbild bei Facebook haben muss. Es gibt keine Anmeldung wie im Verein. Stattdessen ganz viel Freiraum. Und das ist die Voraussetzung kreativ zu sein“, stellt Gerdes fest.

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