Offene Ganztagsschule: Freie Träger fordern vom Land „Rettungspaket“

Offene Ganztagsschule : Freie Träger fordern vom Land „Rettungspaket“

Die freien Träger von offenen Ganztagsschulen (OGS) in der Städteregion haben ihre Forderung nach einheitlichen Standards und einer besseren Finanzierung untermauert. Dabei verweisen sie darauf, dass sich rund ein Jahr nach dem Start der von ihnen initiierten Kampagne „Gute OGS darf keine Glückssache sein“ kaum etwas verbessert habe.

„Obwohl das Engagement aller Beteiligten groß war, zeichnet die Bilanz bislang ein ernüchterndes Bild. Die Ernsthaftigkeit der Forderungen scheint auf Landesebene nicht vollends angekommen zu sein“, stellt Nathalie Schneider von der Fachberatung Betreute Schulen Aachen-Land fest.

Die städteregionale Arbeitsgemeinschaft der OGS-Träger habe sich deshalb vorgenommen, die Forderungen weiter voranzutreiben. „In den Kommunen in der Städteregion, in der wir als Träger der freien Jugendhilfe vertreten sind, haben wir eine eigens verfasste Petition eingereicht mit der Bitte um kommunale Unterstützung“, berichtet Schneider.

Das Motto lautet diesmal: „Wir bleiben dran! Wir fordern ein Rettungspaket für den offenen Ganztag!“.

Die Petition endet am 31. Oktober, die Unterschriften sollen danach NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und Familienministerin Franziska Giffey überreicht werden.

Mehr von Aachener Nachrichten