Aachen: Franziskushospital: Acht Millionen Euro für ein neues Bettenhaus

Aachen: Franziskushospital: Acht Millionen Euro für ein neues Bettenhaus

Dass die Einweihung des neuen Bettenhauses für die Beteiligten sehr emotionale Minuten bedeuteten, hätte nicht eigens betont werden müssen. Sicherheitshalber tat Dr. Barbara Sauerzapfe es dennoch. Schließlich, so die Ärztliche Direktorin des Franziskushospitals, präsentiere man sich nun „konkurrenzfähig und zeitgemäß”, nachdem man viele Jahre auf den architektonischen Zuwachs warten musste.

Gekostet hat das Bettenhaus acht Millionen Euro, von denen drei Millionen aus Landesmitteln stammen. Die verbleibenden fünf Millionen wurden vom Träger, den Franziskanerinnen von der Heiligen Familie, aufgebracht. „Wir stehen zu diesem Haus und wollen helfen, dass es eine gute Zukunft hat”, versprach Franziskanerinnen-Schwester Adelinde.

„Hell, freundlich und modern ausgestattet” seien die drei nach den Plänen des Architekturbüros Plischke und Lühring errichteten Stockwerke. Als „Meilenstein” für die Zukunftssicherung des Hauses bezeichnete Beiratsvorsitzende Christa Garvert die neuen Räumlichkeiten.

Neben 123 neuen Betten auf drei Etagen gibt es auch Platz für Arztzimmer, Schwesternstützpunkte sowie Behandlungs- und Lagerräume. Auch an ein Fluchttreppenhaus wurde gedacht, außerdem wurden sämtliche Zimmer im Altbau saniert.

Bevor Weihbischof Dr. Gerd Dicke die Segnung des Bettenhauses vornahm, sprach er die Grenzen von Medizin und Wissenschaft an: „Gerade in einem so modernen Haus, wo so vieles möglich ist - Gott sei Dank -, ist es wichtig, sich an die Vergänglichkeit des Menschen zu erinnern.”

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