Aachen: Frankenberger Viertel: Das Parken wird neu geregelt

Aachen : Frankenberger Viertel: Das Parken wird neu geregelt

Das Parken im Frankenberger Viertel wird neu geregelt. Wie schon der Mobilitätsausschuss stimmte auch die Bezirksvertretung Aachen-Mitte neuen Bereichen mit Bewohnerparkausweis zu. Die bisherige Parkzone „Z“ rund um die Zollernstraße wird um mehrere Straßen Richtung Adalbertsteinweg erweitert.

Neu eingerichtet als Parkzone „V“ wird ein großes Viertel rund um die Viktoriastraße und die Viktoriaallee.

Die Zone „Z“ wird vergrößert um Augustastraße, Alfonsstraße, Brabantstraße, Frankenstraße, Friedrichstraße (zwischen Adalbertsteinweg und Luisenstraße), Luisenstraße, Oligsbendengasse, Steffensplatz und ein kleines Stück Kongressstraße (zwischen Augustastraße und Adalbertsteinweg).

Als neue Bewohnerparkzone „V“ werden ausgeschildert Beverstraße, Bismarckstraße (zwischen Schlossstraße und Drimbornstraße), Charlottenstraße, Drimbornstraße (zwischen Beverstraße und Eisenbahnunterführung), Erzbergerallee (zwischen Turpin­straße und Eisenbahnbrücke), Frankenbergerstraße, Goffartstraße, Haßlerstraße, Kirberichshofer Weg, Kongressstraße (zwischen Augustastraße und Pastorplatz), Kronprinzenstraße, Kurfürstenstraße, Neumarkt, Oranienstraße, Pastorplatz, Roonstraße, Schenkendorfstraße, Sophienstraße, Triebelsstraße, Turpinstraße, Viktoriaallee, Viktoriastraße und Von-Goerschen-Straße.

Für alle in diesen Straßen im öffentlichen Raum liegenden Parkplätze wird eine Parkscheinbenutzungspflicht gelten. Ausgenommen sind die als Behindertenparkplätze oder zum Liefern und Laden ausgewiesenen Stellflächen. 73 Parkscheinautomaten werden aufgestellt. Die Kosten dafür und die notwendige Beschilderung sind mit rund 380.000 Euro veranschlagt. An den Parkscheinautomaten muss montags bis samstags von 9 bis 21 Uhr gezahlt werden.

Befreit von der Parkgebühr sind Bewohner mit Parkausweis „V“ beziehungsweise „Z“. Er gilt rund um die Uhr. Die Gebühr beträgt jährlich 30 Euro. Es wird ein Bewohnerparkausweis pro Person ausgestellt. In der Zone „V“ wird ein Tagesticket für acht Euro eingeführt.

Den Bewohnerparkausweis erhalten Bewohner, die in „V“ beziehungsweise „Z“ ihren Hauptwohnsitz haben und darüber hinaus mit einem auf den Hauptwohnsitz zugelassenen Kfz fahren oder ein Firmenfahrzeug nutzen oder an einer Aachener Hochschule eingeschrieben sind und denen ein Fahrzeug nicht nur vorübergehend von den Eltern zur Verfügung gestellt wird. Den Ausweis erhalten ferner Nutzer, die ein „deutlich erkennbares Fahrzeug“ einer Car-Sharing-Organisation fahren, wenn sie ihre Mitgliedschaft belegen.

„Schnellstmöglich“ werden die Zonen eingerichtet. Zuvor startet die Stadt eine Informationskampagne. Im Internet will sie eine Vermittlungsplattform anbieten, um einen Marktplatz für Stellplatzangebote und -nachfragen zu schaffen. Wegen der guten ÖPNV-Anbindungen soll Gewerbebetrieben ein günstiges Job-Ticket-Angebot als „attraktive Mobilitätsalternative“ schmackhaft gemacht werden. Der Stadtrat entscheidet am 20. Mai.

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