Aachen: Förderverein bekämpft stille Katastrophe

Aachen: Förderverein bekämpft stille Katastrophe

In Mosambik spielt sich nach Auskunft des Aachener Fördervereins für die Kinderklinik in Beira derzeit eine stille Katastrophe ab. Der Mangel an Personal, Medikamenten und Diagnostika koste mehr Menschenleben als manche kriegerische Auseinandersetzung, schreibt Dr. Jan Salzmann.

„90.000 Kinder versterben in Mosambik jährlich bevor sie fünf Jahre alt wurden, überwiegend an leicht behandelbaren Krankheiten. Ihr Tod wäre vermeidbar, wenn sie Zugang zu Nahrung, Wasser und gesundheitlicher Versorgung hätten“, sagt der Aachener Mediziner.

Unter diesen Rahmenbedingungen sind die ehemals Aachener Kinderärzte Dr. Annett Pfeiffer und Dr. Konrad Steidel derzeit in der zweitgrößten Kinderklinik des Landes im Einsatz. Unterstützt werden die Entwicklungshelfer von dem Förderverein Kinderklinik Beira. Ein neuer Schwerpunkt des Fördervereins ist die „Aktion Herzenssache“, die die Reisekosten für Kinder mit Herzfehlern zur Kinderherzchirugie in die Hauptstadt Maputo finanzieren soll.

Die Operationen dort seien für die Patienten zwar kostenlos, so Salzmann, aber den Eltern fehle das Geld für die Reise in die Hauptstadt. Gespendet werden kann unter der Kontonummer IBAN: DE35 300 606 01 000 469 7529, BIC: DAAEDEDDXXX, bei der Deutschen Apotheker und Ärztebank Aachen.

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