Aachen: Filmpremiere: Ladies in Black fast hautnah erleben

Aachen: Filmpremiere: Ladies in Black fast hautnah erleben

Filmemacher Wisam Zureik war mit seiner Kamera ganz nah dran. Auf eindrucksvolle Weise hat er den Weg der Ladies in Black vom Pokal-Halbfinale im Hexenkessel in der Halle an der Neuköllner Straße bis hin zum entscheidenden Finale im westfälischen Halle gegen Allianz MTV Stuttgart und dem anschließenden Empfang im Aachener Rathaus dokumentiert. Sein Film „Eine Hand am Pokal“ feiert am Sonntag Premiere.

Zureik ging es nicht um Schönheit und Ästhetik. Vielmehr wollte der 29-Jährige, dass die Eindrücke authentisch, glaubwürdig und echt sind. „Ich habe mich als Beobachter verstanden. Ich war zwar mittendrin, habe mich aber immer im Hintergrund gehalten“, sagt Zureik. Sein Ziel ist es, den Zuschauern das Gefühl zu geben, dabei gewesen zu sein.

Als besonders emotional beschreibt Zureik die Situation nach dem Spiel in der Kabine. „Die Ansprache von Trainer Marek Rojko nach dem Spiel war ein absoluter Gänsehautmoment“, sagt Zureik. Unangenehm war ihm hingegen, dass er auch die Tränen und Enttäuschung filmen musste, als die Ladies den Pokal nur ganz knapp mit einer 2:3-Niederlage im Tie-Break verpassten. „Ich bin wirklich aufgeregt. Den Film hat noch niemand gesehen. Hoffentlich gefällt den Ladies und den Fans meine Arbeit.“

Auch wenn es am Ende nur für den Vizepokaltitel gereicht hat, bleibt es für die Ladies ein unvergessliches Erlebnis — das sie sich dank Zureik in Zukunft auch immer wieder anschauen können.