Aachen: Feuerwehreinsatz in einem RWTH-Chemielabor

Aachen: Feuerwehreinsatz in einem RWTH-Chemielabor

Wegen eines Feuers in einem Chemielabor der RWTH ist die Aachener Feuerwehr am Dienstagmittag ausgerückt — und zwar zum Institut für Anorganische Chemie am Landoltweg. Als die Wehrleute eintrafen, war der Brand bereits gelöscht.

Die Kräfte übernahmen deshalb zunächst die Nachlöscharbeiten, anschließend wurde kräftig gelüftet. Der Einsatz in unmittelbarer Nähe zu den Sportanlagen auf dem Königshügel begann gegen 14 Uhr und war nach rund zwei Stunden beendet.

Ein Feuer in einem chemielabor der RWTH am Landoltweg rief am Dienstagmittag die Feuerwehr auf den Plan, die mit vielen Einsatzkräften ausrückte. Foto: Ralf Roeger

„Es sind keine Chemikalien in gefährlichen Mengen freigesetzt worden“, erklärte Einsatzleiter Ernst Schlusche am späten Nachmittag. Das hätten hinzugerufene Fachberater sowie die Laborleitung bestätigt. Eine Gefährdung für Mitarbeiter des Instituts oder andere Menschen in der Umgebung ausgeschlossen werden. „Für uns war der Einsatz letztendlich nichts anderes als ein Wohnungsbrand, nachdem wir Bescheid wussten“, so Schlusche. Er und seine Kollegen waren mit zwei Zügen der Berufsfeuerwehr, einem Löschzug der freiwilligen Feuerwehr Laurensberg und einem Spezial-Zug für gefährliche Stoffe ausgerückt. Verletzt wurde niemand.

Ein Feuer in einem chemielabor der RWTH am Landoltweg rief am Dienstagmittag die Feuerwehr auf den Plan, die mit vielen Einsatzkräften ausrückte. Foto: Ralf Roeger
(maf)
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