Aachen: Feuerwehr: Datum für den Umzug steht noch nicht fest

Aachen : Feuerwehr: Datum für den Umzug steht noch nicht fest

Seit fast zwei Jahren schon ist die Hauptwache der Aachener Berufsfeuerwehr provisorisch auf dem Gelände der Spedition Hammer auf der Hüls untergebracht. Und eigentlich ist für Ende März, spätestens Anfang April, der Umzug zurück in die sanierte und modernisierte Hauptwache an der Stolberger Straße geplant.

Allzu viele Wochen sind es nicht mehr bis dahin. Ein genaues Datum für den Umzug aber will bei der Stadt derzeit niemand nennen. „Die Experten legen sich noch nicht fest“, erklärte Rita Klösges vom städtischen Presseamt am Montag auf Anfrage. In den nächsten Tagen solle es weitere Gespräche unter Fachleuten geben.

Wehrleute zählen die Tage

Eigentlich hatten die Verantwortlichen beim Großprojekt „Komplettsanierung der Hauptfeuerwache“ stets ein Ziel vor Augen: Ende März/Anfang April sollen Feuerwehr und Rettungsdienst wieder an die Stolberger Straße ziehen. In der „Wache Hammer“ zählen die Wehrleute schon lange die Tage, bis es wieder zurück geht. Ob das tatsächlich fristgemäß klappt, scheint jetzt doch sehr fraglich.

„Wir arbeiten mit Hochdruck und tun alles, was wir können“, sagt Klösges. Nicht nur die Außenhülle ist noch eingerüstet. Auch im Innenausbau ist noch reichlich zu tun. Elektroarbeiten und Estricharbeiten zählt Klösges auf. Fliesen sind auch noch zu verlegen, und die Maler sind ebenfalls nicht fertig.

Schuld ist offenbar der Winter. Der war zwar nicht extrem hart, sagt Rita Klösges. „Aber wir hatten doch etwa vier Wochen lang sehr kalte Temperaturen.“ Und das hat zu Verzögerungen geführt. Deshalb hat man die Großbaustellen in einigen Bereichen für „Winterbaumaßnahmen“ hergerichtet und für eine „Einhausung“ gesorgt, erklärt Klösges. Der Laie muss sich das wohl wie einen dicken Mantel vorstellen, der dem Gebäude übergezogen wird. Dann kann man drinnen heizen und auch Arbeiten erledigen, die eine gewisse Raumtemperatur brauchen. Das soll den Baufortschritt auf der Zielgeraden der Maßnahme noch einmal beschleunigen.

Nach der Komplettsanierung beziehen die Einsatzkräfte in dem denkmalgeschützten Bau aus den 1960er Jahren eine hochmoderne Feuerwache. Die markante Betonfassade bleibt erhalten, innen drin allerdings ist so ziemlich alles rausgerissen und umgebaut worden. Damit Feuerwehrfahrzeuge der neuen Generation vernünftig unterzubringen sind, musste sogar die Fahrzeughalle vergrößert werden.

Die Kosten für den Umbau nach den Plänen des Aachener Büros pbs architekten sind auf rund 13,5 Millionen Euro kalkuliert. Und bis jetzt sei man gut im Kostenrahmen, betont Klösges.

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