Festival gefällt den Aachener Musikliebhabern

Musik für den guten Zweck : „Hand in Hand“ bringt Franz zum Kochen

Das Benefiz-Festival „Hand in Hand“ hat auch an diesem Wochenende wieder rund 250 Besucherinnen und Besucher begeistert. Die Musik für den guten Zweck hat diesmal vor allem ein Ziel: Hilfe für den Abenteuerspielplatz des Aachener Kinderschutzbundes.

Super Stimmung und einen vollen Saal verzeichnete wieder das Festival „Hand in Hand“ im Franz. Zum dritten Mal hatte Markus Jussen eingeladen, um mit musikalischem Angebot seine Benefizaktion zugunsten der Caritas, des Kinderschutzbundes und Misereor zu unterstützen. „Wir wollen mit unseren Aktionen das Ehrenamt stärken und diesmal insbesondere auch dem Abenteuerspielplatz des Kinderschutzbundes helfen“, sagt Jussen. Rund 250 Musikliebhaber waren der Einladung ins Franz gefolgt und verbrachten mit den Bands The Quicksteps, Jooles & The Hidden Tracks sowie Grundrauschen einen fetzigen Abend. Da konnte letztlich niemand widerstehen, und so tanzte der ganze Saal, bis die Lichter ausgingen

Für Jussen war der Abend etwas ganz Besonderes. Als noch recht frischgebackener Vater schickte er gemeinsam mit dem Saal einen Videogruß an Frau und Kind. Und damit sich Jussen in nächster Zeit intensiv um seine Familie kümmern kann, wird in diesem Jahr das große Weihnachtsfest von „Hand in Hand“ ausfallen. „Mit diesem Fest hatte eigentlich alles angefangen“, sagt Jussen. Und im kommenden Jahr soll dann alles wieder seinen gewohnten Gang gehen. Dem Festival im Franz kam in diesem Jahr also schon deshalb eine ganz besondere Bedeutung zu.

Eine Band nach der anderen sorgte für Stimmung. „Energisch laut und in jeder Hinsicht grandios“: So hatten die Organisatoren die drei Bands angekündigt, und dabei hatten sie nicht zu viel versprochen. Den Gästen gefiel die Musik, die Location und der ganze Abend insgesamt. Musiker und DJ Jürgen Tharau verzichten für den guten Zweck auf ihre Gage, und auch das Franz steht der Aktion nach wie vor kostenlos zur Verfügung. Laut Markus Jussen konnten beim Benefizfestival im vergangenen Jahr rund 4000 Euro eingenommen werden.

Insgesamt hat „Hand in Hand“ in den vergangenen zehn Jahren 160.000 Euro eingebracht. Und auch wenn sich Jussen jetzt eine kleine „Babypause“ gönnt, verspricht er gleichzeitig, danach weiterzumachen. „Wenn man einmal angefangen hat, dann kann man auch nicht mehr aufhören.“