Aachen: FDP will Familienkarte nach Stuttgarter Vorbild

Aachen: FDP will Familienkarte nach Stuttgarter Vorbild

Die Aachener FDP will nicht warten, bis eine bundesweite Regelung gefunden ist. Sie hat nun einen Antrag an OB Marcel Philipp eingereicht, nach dem die Verwaltung die Einführung einer Familien-Card nach Vorbild der Stadt Stuttgart prüfen möge.

Für Kinder bis 16 Jahren fordern die Liberalen eine Familienkarte, auf der ein Guthaben von 60 Euro verbucht ist.

Eltern, die über ein Bruttoeinkommen von höchstens 60.000 Euro im Jahr verfügen, sollen von der Karte profitieren können. Wenn eine Familie, das gilt auch für Alleinerziehende, mehr als drei Kinder hat, soll die Verdiensthöchstgrenze ganz wegfallen.

Mit der Karte könnten dann zum Beispiel Nachhilfeunterricht und der Eintritt in Hallen- und Freibäder, Zoos, Museen und Theater bezahlt werden. „Die Familienkarte der Städteregion, mit der man diverse Nachlässe bekommt, hat mit unserer Familienkarte nichts zu tun. Wir betrachten die lediglich als Ergänzung”, sagt Julia Frambach, die stellvertretende schulpolitische Sprecherin der Liberalen im Rat.

„Für uns ist die Familienkarte nach dem Stuttgarter Modell eine individuellere Perspektive für eine zielgenaue Familienpolitik”, ist die Kommunalpolitikerin überzeugt. Jetzt wird die Verwaltung Stellung beziehen müssen.

Mehr von Aachener Nachrichten