Aachen: FDP-Parteitag bestätigt Alexander Heyn als Vorsitzenden

Aachen : FDP-Parteitag bestätigt Alexander Heyn als Vorsitzenden

Der alte und neue Vorsitzende der Aachener FDP, Alexander Heyn, hat auf dem jüngsten Parteitag die Entscheidung der Bundespartei verteidigt, aus den „Jamaika“-Verhandlungen auszusteigen.

Die Entscheidung, nicht in die Regierung einzutreten, sei richtig gewesen, erklärte er vor knapp 65 Parteifreunden. „Die Kompromisse, die die FDP dabei hätte eingehen müssen, wären weit entfernt von dem gewesen, wofür sie angetreten ist. Liberale verbiegen sich nicht für Posten oder Privilegien.“

Darüber hinaus befasste er sich auch mit der Antoniusstraße und den Planungen des Altstadtquartiers Büchel. Heyn sprach sich für „eine ernsthafte Diskussion“ über die Verlagerung des Rotlichtviertels aus. Der Stillstand der innerstädtischen Entwicklung sei nicht mehr wegzudiskutieren und bedrohe inzwischen das Oberzentrum Aachen.

Sigrid Moselage beschrieb in ihrer Rede die FDP als Stabilitätsfaktor in der politischen Landschaft. „Wir Liberale müssen auch künftig den Mut haben, Fehlentwicklungen zu benennen und zu korrigieren.“ Sie betonte zudem, dass die FDP weiterhin „staatlicher Allmacht, undemokratischem Verhalten und Abschaffung von Bürgerrechten energisch entgegentreten“ wolle.

Bei den Vorstandswahlen wurde Alexander Heyn schließlich mit 36 von 44 abgegebenen Stimmen als Kreisvorsitzender in seinem Amt bestätigt. Sigrid Moselage und Wilhelm Helg wurden erneut zu seinen Stellvertretern gewählt. Hendruk Hackmann ist Schatzmeister, Gretel Opitz Schriftführerin. Als Beisitzer wurden Kerstin Arlt, Peter Blum, Frank Hansen, Georg Helg, Philipp Rohde, Dirk Schlun und Klaus Vossen gewählt.

Für seine 40-jährige Parteimitgliedschaft wurde Hermann Josef Körner zudem besonders geehrt.

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